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3 (1783)
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996 Haggai.

an Serubabel allein gerichtet ist (Kap. II. 20-2 z), scheint die Antwort auf einige Fragen zuenthalten, die Serubabel an den Propheten ge-than hatte. Ihm, scheint es, war der Aus-druk in der zweiten Rede des Propheten„mel und Erde erschüttern» dunkel geblieben;der Prophet erklärt sie ihm also auf seine An-frage von Katastrophen mächtiger Reiche (Kap.II. 21. 22). Dabei entstund aber wieder dieneue Frage, waö für Schiksale die neue Kolo-nie bei den bemeldten Revolutionen haben wer-de? Und diese beantwortet der Prophet amEnde V. 2 z. .Bei der Kürze der Reden ist esnicht unwahrscheinlich, daß wir sie bloö inSummarien, und nicht in der Gestalt und Aus-führlichkeit haben, in welcher sie Haggai gehal.ten hat.

.§. 599 -

Sprache des Bachs.

Seine Schreibart ist der Oekonomie seinesBuchs völlig angemessen; rührend ist sie, woer ermahnt (Kap. I. 6 f.); und hier sowohl alsda, wo er in die Zukunft blikt, nicht ohne poe-tisches Kolorit (Kap. II. 5 - y). Doch würdewohl ein Prophet von einem feurigem Genie dieHerrlichkeit des zweiten Tempels mit lebendi-gem Farben gezeichnet haben?

Uebrigens verräth er, wie mich dünkt, seinZeitalter ganz deutlich durch seine Sprache.

Wenig-