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Die Jahrbücher des Lambert von Hersfeld
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Lamberts Jahrbücher.

zu den Fürsten des deutschen Reichs, welche, wie eben erwähnt,am 13. März in Forecheim sich versammeln wollten, um ihnenalles, was geschehen war, nach der Reihe zu berichten; er habenach der Uebereinknnft alles Fleißes dahin gestrebt, am bestimm-ten Tage und Orte bei den Vcrhandlnngen über das gemeinsameBeste der heiligen Kirche gegenwärtig zu sein; aber er sei durchdie Fürsorge Herrn Heinrichs so umstellt, so vollständig seienalle Engpässe, durch welche er hätte reisen können, besetzt, daß erweder mit Sicherheit nach Deutschland hinüber zu gehen, noch auchsicher nach Nom zurückzukehren vermöge; daher ermahne er sie,einstweilen für ihre eigenen Angelegenheiten und für das Reichder Franken, das schon lange durch den kindischen Leichtsinn eineseinzigen Menschen zerrüttet werde, nach bestem Vermögen Sorgezu tragen, bis, wenn es Gott gefalle, er selbst, nach Wegräumungder Hindernisse seiner Reise, sich einfinden, und in gemeinschaft-licher Berathnng über das, was dem gemeinen Besten und ihreraller Ehre, was dem kirchlichen Frieden fromme, nach den kirch-lichen Gesetzen beschließen könne.

Wir aber, nach -der Weise eines von Trägheit befangenenDichters, jetzt am Ende des Werkes ermattend, und überwältigtvon der Last des unermeßlichen Stoffes, setzen endlich der, wie esscheint, schon genug in die Länge gezogenen Erzählung hier einZiel, damit, wenn es vielleicht jemandem nach uns belieben sollte,seine Hand an die Beschreibung des übrigen Theils dieser Ge-schichte zu legen, er mit der Wahl des Königs Rnodolf sein Werkin schicklicher Weise beginnen könne.