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Die Jahrbücher des Lambert von Hersfeld
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Lamberts Jahrbücher.

F-b. selbst die Gemeinschaft der Kirche wieder erlangt/ und erfahrenhatten, daß auch er wieder mit derselben ansgesöhnt sei, cimnüthigzu ihm hin, und blieben von nun an bei ihm als unzertrennlicheGefährten seiner Wanderschaft.

Unterdessen traten die Bischöfe von Mainz, Wircebnrg undMetz, die Herzoge Rnodolf, Welf und Berhtold und die Mehr-zahl der übrigen deutschen Fürsten zusammen, um über das Bestedes Staates zu verhandeln, und setzten fest, daß die FürstenSachsens und alle, denen nur irgend das öffentliche Wohl amHerzen läge, ans den 18 . März sich zu Forccheim' einfinden, undhier durch gemeinschaftliche Berathung entscheiden sollten, was zuthun sei, zumal da sie jetzt, wo bei der Abwesenheit des KönigsRuhe herrsche, günstige Zeit zu Berathungen und Besprechungenerhalten hätten. Auch dem römischen Papste schrieben sie, weiler, durch die List des Königs verhindert, nicht der Uebereinknnftgemäß auf Mariä Reinigung gen Augsburg habe kommen können,so möge er sich doch wenigstens bestreben, am bestimmten Tage inForecheim persönlich zu erscheinen, und hier zur Beruhigung derStürme bürgerlicher Kriege, wodurch der Staat schon lange ge-fährdet werde, das Steuer der apostolischen Lenkung in die Handnehmen. Noch hielt sich dieser in Canusium und anderen sehrfesten Burgen in der Nähe auf, und hatte sich vorgesetzt, nichtnach Nom zurückznkehren, ohne zuvor, nach Vollendung der Reise,die er begonnen hatte, wenn mit Gottes Hülfe sein Vorhabenvom Erfolge begleitet sei, der Kirche Gottes den Frieden zurück-gegeben zu haben. Obgleich also schon längst das Gerücht ihmvielfältig hinterbracht hatte, daß der König seine Gesinnung geän-dert habe, und Feindschaft gegen ihn im Herzen trage, daß er mitNichtachtung der Bedingungen, unter denen er von dem Bannegelöst worden war, fest entschlossen sei, die kirchlichen Gesetze mitbewaffneter Hand zu bekämpfen, so schickte er doch nach Empfangdes Schreibens einen von den Kardinalbischöfen der römischenKirche, mit Namen Gregorius, und andere, die er zu diesem Ge-il Forchhcim an der Regnitz in Otzerfrankc».