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Lamberts Jahrbücher.
J-nss.klägeru, nachdem zuvor nach den kirchlichen Gesetzen sowohl dieAnklagen als die Personen der Ankläger geprüft worden, die Be-schuldigungen unter jeder Bedingung, welche nur immer von denFürsten des Reichs als billig anerkannt wäre, widerlegen könnte.Der Papst gewährte ihm diese Bitte ohne Schwierigkeit; er ludnach Vollendung des heiligen Amtes den König zum Frühmahleund entließ ihn dann auf das Freundlichste bewirthet und sorg-fältig über alles das, waS er beobachten müsse, unterrichtet, inFrieden zu den Seinigen, die weiter außerhalb des Schlosses ge-blieben waren. Auch schickte er vor ihm den Bischof Eppo vonZeiz hinaus, um diejenigen, welche mit ihm in seiner Verbannungehe er von dem Kirchenflnche losgesprochen wurde, ohne UnterschiedGemeinschaft gehalten hatten, an seiner Statt von dem Banne zulösen, aus gütiger Fürsorge, daß er nicht die eben erst wieder-erlangte Gemeinschaft der Kirche beflecken möchte.
Als nun dieser hingekommen war und die Ursache seiner Sen-dung den Italienern auseiuandergesetzt hatte, erhob sich wider ihnheftiger Zorn und Unwille. Alle begannen zu toben und zuwüthen mit Hand und Mund, gegen die apostolische Botschaftlautes Gespött auszustoßen und ihr mit den abscheulichsten Schelt-worten und Flüchen zu begegnen, wie sie ihnen nur die Wutheiugab: Sie gäben nichts auf seinen Bannspruch, da ihn selbst alleBischöfe Italiens aus gerechten Gründen schon längst in den Banngethan, ihn, der den apostolischen Stuhl durch die Ketzerei derSimonie bestiegen, mit Mordthaten besudelt, mit Ehebruch undanderen todeswürdigen Verbrechen befleckt hätte; der König habeanders gehandelt als es sich gebühre, und seinen Ruhm durcheinen nie zu tilgenden Vorwurf geschmälert, weil er einem ketzeri-schen und durch alle Laster berüchtigten Menschen die königlicheMajestät unterworfen habe, weil er, den sie zum Sachwalter derGerechtigkeit und zum Rächer der kirchlichen Gesetze sich erkoren,durch seine so schmachvolle Demüthigung den katholischen Glauben,das Ansehen der Kirche und die Würde des Staates gänzlichpreisgegeben habe; sie selbst hätten, um ihn yu rächen, dem Papst