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Fünfter Theil : Erster Band (1774) Von den Insecten : nebst zwey und zwanzig Kupfertafeln
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Seite
556
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5z6FünfteClasse. III.Ordn. Staubflügel.

Abwci- Ihre G'stalt ist gegen der vorigen ein wahreschung Wunder, ihre Scbönh 'ir reiMd, und ihr BauRauven unrs'vürdig. Die prächtigen Farben, besonders der" " meisten I?!0lgn>üdcn, sind den b sien Künstlern un-nachahmlich, vnd zum größten Erstaunen ist auch inder Farbe und Zeichnung nicht die geringste Achnlich-keit mir den Raupen, da öfter , aus unansehnlichenRaupen die prächtigsten dchmeuerliuge an das Ta-gesucht kommen,

Flügel- Das weisse oder gefärbte Mehl, womit ihrestaub, Flügel bestreuet sind, verdienet alle Aufmerksamkeit.Es bestehet, wie wir schon oben gesagt, in lauterreihenweise eingestcckten Schuppen von verschiedenerGestalt und Bauart, daher sie auch von dem Let-ter ^epiäoptera, oder Scchnpprnflttgel g.ncn«net werden. Um aber von diese» Schuppen einenganz kurzen und deutlichen Begris zu geben, so siebel'.XVl. Dgb.XVI. 6ff.Daselbst ist

a"b ^c. Stäubchen oder Schuppe von dem Weißling,

kl. e. k. h. von dem Citrorchchmetterling.

§.!». von dem Rande der Flügel eines Weißlings.

Z. von dem untern Körper eines Weißlings,e. si, von einer Unruhe.

H. von einem suxinamischen Schmetterling.

So verschieden sich nun diese Schildchen zeigen,so verschieden sind sie Hey einer großen Menge Arten,und zwar nicht nur in Absicht auf die Gestalt, son-dern auch in Absicht auf die Farben und Größe.Denn alle diese Schildchen, die sich als große undkleine Stäubchen dem natürlichen Auge darstellen,erscheinen hier auf gleich starke.Art vergrößert.

So wie inzwischen die Flügel den Vögeln zumFluge dienen, so gehet es auch bey den Schmetter-lingen. Die Tagvögel unter selbigen, haben alle,

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