22z. Geschlecht. Cikaden. 45Y
solche gebohrte Löcher gelegt, und dieses würde zueiner entsetzlichen Vermehrung Anlaß geben, wennnicht auch gewisse Schlupfwespen ihre Eyer dahinlegten, deren Würmer sich hernach mit diesen Cika-dcneyern oder deren auskriechenden Würmern sättigen.
Die ausgekrochene Likadenwürmer (der al-ten 1'ewFometraL) haben sechs Füsse, suchen so-gleich die Erde, und verbergen sich ohngefähr ein Jahrdarinnen. Nach der Verhäutung bekommen sie anden Seiten die Scheiden, woraus hernach die Flü-gel wachsen sollen, und sind die Puppen, die sichoft zwey Schuh tief in der Erde an den Wurzelnder Bäume anfhalten. Endlich aber kommt die rechteCikade im folgenden Jahre zum Vorschein. Sie istalsdann erst grün, wird nach und nach braun, undendlich etwas schwärzlich. Alsdann verlassen sie dieErde, und steigen auf die Bäume.
17. Der Breitflügel LicaöL kepanöa.
Die Deckschilde haben am Rande einen auseinem kleinen Bogen bestehenden Strich, und derSaum der Unterflügel ist gleichsam gläsern. DieFarbe ist röthlich gelb, und was die Größe und Ge-stalt betrift, so kann man die Abbildung lab. Xl.6g. 4- zu Rathe ziehen. Diese Art kommt aus denIndien.
l 8 - .Der Netzflügel. OjcLöa kericulLta.
Er ist grau, hat das Bruststück mit einem weis-sin Strich besitzt, und die obern Flügel mit wrissenStrichen durchwebt. Das Vaterland ist America.
19. Der Pfeiffer. Licacls libicen.
Die obern Flügel haben rostfarbige Nerven«Verbindungen und die Spitze -es Schildleins ist ge,
rändelt.
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Singer.
17.
Breit-
flügel.
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