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Fünfter Theil : Erster Band (1774) Von den Insecten : nebst zwey und zwanzig Kupfertafeln
Entstehung
Seite
408
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4o8FünfteCl.II-Or-.mithalbenDeckschilden.

220. Geschlecht. Gespenstkafer.(Heuschnecken.)

I^emjpters: j^lantis.

Geschs. ^ )ie Alten verstunden unter der griechischenDenen« Benennung lentis eine grüne längliche Ne-

nun-. benart der Heuschrecken, und belegten solche mit die«sem Namen, weil sie so Geister- oder Gespensterar-tig aussahcn, und von einigen abergläubischen Men-schen aus ihrem Gange Wahrsagereyen angestelletwurden. Aus diesem Grunde heissen auch diese Jn-secten bey den Holländern: Zpoolljes, oder Ge-spenster, welchen Namen wir also beyöehalten.Anfänglich zwar machten diese Insecten bey dem Rit-ter die erste Abtheilung der Gryllen aus, und warenalso mit dem folgenden Geschlecht verbunden; alleinjetzt hat sie derselbe, wie sie es denn auch verdie-nen, zu einem besondern Geschlecht erhoben, davondie Kennzeichen folgende sind.

Geschl. Der Kopf ist herunterhängend, mit Kiefern ver-Kennzei- sehen, und mit Fühlerchen besetzt. Die Fühlhörnerchen. sind bürstenartig Die vier Flügel sind alle perga»mentartig zusammen gewickelt, und die untern zweyliegen fecherförmig gefallen. Die Vördcrfüssesind gedruckt, untenher säqeförmig gezähnelt, amEnde mit einer einfachen Klaue bewafnet, und zurSeite noch mit einem bürstenartigcn gegliederten Fin-ger besetzt. Die Hinterfüße aber sind glatt, unddienen zum Schreiten. Das Bruststück endlich istlang, gedruckt, und gleichseitig. Man zählet fol-gende 14. Arten: