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Fünfter Theil : Erster Band (1774) Von den Insecten : nebst zwey und zwanzig Kupfertafeln
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2IY. Geschlecht. Kackerlackeri. 405

«iaentlich nur aus America herstammen , durch die

> Handlung und Schiffart aber nach Affen gekom-! MN seyn. So viel ist richtig, daß sie bis in dasI rußlffbe Reich, ja so gar in Schweden und an.

dcre nordische Lander Europens vorgedrungensind. Sie sind den Mehlbehältcrn und Speise,schränken, ja selbst den Kleidern und Schuhensehr gefährlich. In Finnland uud Laplandheissen sie lorracn und Oruenn; die Griechennannten selbige, (wenn sie nicht etwa eine Kaferartgemeint haben) lVIuMris; die LateinerMrinMa und KIolLnämarm. Sie halten sichin warmen Stuben hinter den Bretern auf, scheuendas Licht, und kommen erst im dunklen zum Vor.schein. In Neujorck und pcnsylvanien leben,sie sogar in den Wäldern, und werden von denEngelländern Locicrocches; von den Schwe-den aber Lroäatare oder Brodschaben genennt.Sie halten sich des Winters unter den faulendenBlättcrhaufen auf, und scheinen todt zu seyn, kom.men aber in der Wärme wieder zu sich, und lau-fen davon. In Frankreich nennt man sie

> Liatte cte8 Lchsmes, weil sie sich gerne am SchlotI und bey den Beckeröfen aufhalten.

In der bcygefügten Abbildung lad. VIII.zeigt sich ein Männchen von einem ameri-canischen Aackerlack. IffF. ,r. aber ist das Weib,chen, welches nur kleine Stümpfchen, statt der Flü.gcl und Deckschilde hat. Die Eper, deren jedesWeibchen nur eines trägt, werden so groß als ihrhalber Körper, sind anfangs weiß, dann roch,endlich braun, und haben an der einen Seite einen, gezahneltcn Saum, wie aus der Abbildung kffA.

> zu ersehen ist. Die Larve, die aus selbigenkommt, ist erst weiß, und wird nach und nachbraun, ist ungefl.igelt, und verhautet sich viermal,

Cc z nach

l VII!.

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