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Fünfter Theil : Erster Band (1774) Von den Insecten : nebst zwey und zwanzig Kupfertafeln
Entstehung
Seite
396
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Gefchl.

Benen-

nung.

Gtschl.

Kenn-

jeichen.

i.

Großer

Ohr-

wurm.

Auricu-

laria.

I' vm.-s, ?,

Z96 Fünfte Cl.!.Ord.mit ganzenDeckschilden.

*s - -e-'.

2 i 8. Geschlecht. Ohrwürmer.

Loleoptera: korsicula.

D-torkcuia, korbicinL und korcipula find lau»ter Benennungen, womit die Alten auf denscheerenförmigen Fortsatz, den die Thicrchcn diesesGeschlechts an dem Schwänze führen, zielten, undweil dieses Insert dadurch eine beißende Empfindungerregt, so wurde es auch IVIor6eIlL und VelliculL ge-nennt. Der Name Ohrwurm aber entsteht aus dergemeinen, den Kindern eingeprägten Furcht, daßdiese Insecten den Menschen in die Ohren kriechen,

Was nun die Kennzeichen dieses Geschlechts be-trist, so find die Fühlhörner bürstenartig, die Flü-geldecken gehen nur bis zur Helfke, und die Flügelfind unter selbige zusammen gelegt, und ganz be-deckt. Der Schwanz hat ein scheerenförmiges Werk-zeug am Ende, so wie bey andern das schecren- oderzangenförmige Gebiß zu seyn pflegt. Man könntenoch hinzufügen, daß die Ohrwürmer an den Füssennur drey Gelenke haben, da die Raubkäfer derenfünfe besitzen. Es zieht überhaupt nur folgendezwey Arten.

I. Der grosse Ohrwurm, kvriiculsAuricularis.

Wir haben oben schon erwehnet , woher derName Ohrwurm komme. Aus diesem Grunde Hes-sen sie denn auch bey den Alten ^uriculLriu; fran-zösisch, ker^e-Oreüle; englisch, Lar-VVi§§;

hol-