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Fünfter Theil : Erster Band (1774) Von den Insecten : nebst zwey und zwanzig Kupfertafeln
Entstehung
Seite
215
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2O2. Geschlecht. Rüßelkäfer. 215

füße halten drey Viertels Zoll, die Schienbeine aber ü>*mit dem Fuß etwa einen ganzen Zoll. An den Schien.deinen sitzen Häckchen oder scharfe Zacken, und woder untere Fuß angehet, stehet am Gelenke ein starker Laug,Hacken. Der untere Theil des Fußes hat vier Ge, schnabellenke, die einigermaßen blätterig sind, wovon sichdas letzte in einer gedoppelten Klaue endiget.

z. Der Halbflügel. Lurculio ttemjpteru8.

Auch dieser ist noch ein Indianer. Er ist dun,kel purpurfarbig, hat abgekürzte gesteckte Flügelde- Halb»cken, und auf dem Bruststück drey schwarze Linien,welche der Lange nach stehen. pterus.

4. Der Stengelbohrer. Lvrculio Miliaria.

Auf dem Hederich oder wilden Senf, dem 4.Knoblauchskraut und ähnlichen scharfen Gewachsen Stengelzeiget sich eine Art Rüßelkäfer, welche sich damit bc,schäftigcn, die Stengel dieser Kräuter zu durchboh, xjg,ren, daher haben wir ihn den Stengeldodrer ge-nennet. Er ist ganz violetfarbig, oder schwärzlichblau, und in Europa bekannt genug, ob er gleichnicht größer als ein Floh ist.

5. Der Weidenbohrer. Lurculio Oyaneus.

Auf unfern Weiden trist man einen schwarzen Weiden»Rüßelkäfer an, welcher violctfärbige Flügel und ein bokrer.weißes dreyeckiges Schildlein hat. Lya-

ncur.

6. Der Wickennascher. Lurcuüo Lraccae.

Diese Art schlägt ihre Wohnung in den wilden 6Wicken auf, und läßt sich das Mehl derselben wohl Wicken-schmecken. Sie ist schwarz, so groß wie eine Laus, nasche,hat gestreifte Flügeldecken, da die Striche eben soO 4 breit