206 FütifteCl.I.Ord.mit ganzenDeckschilden.
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2Oi. Geschlecht. Saamenkafer.
Loleoprera: Lruckus.
Geschl. ,A Name Liuckus war bey den Lateinernmma " überhaupt gebräuchlich, allerhand Arten
Jnsccten damit zu belegen, worunter denn auch ei-nige Käfer also gcncnnt wurden. Der Ritterwählet selbigen zu diesem neuen Geschlecht?, darunterkleine Arten Vorkommen, welche die Saamenkörnerangrcifen.
Geschl. Die Kennzeichen des Geschlechts bestehen nachKennzri- dem Linne lediglich darinn, daß die Fühlhörnerch*"- fadenförmig sind, und allmählich dicker werden.Wir finden folgende sieben Arten zu beschreiben:
l. Der Erbsenfresser. Lruckus pilor.
i. Dieses Insect hat graue Flügeldecken, die weißErbsen- punctirt sind, und einen weifsen After mit zweyschwarzen Flecken Die Hüften haben an der Spi-lab.III tze ein Zähnchen. Es ist in dem nördlichen Ame-Lx. 6. rica sehr gemein, woselbst es die Felderbsen ver-dirbt, und durch den Umgang der Europäer mitAmerica findet man sie auch nun in Frankreichund Spanien. Es lassen sich aber die Krähenund andere Vögel selbige wohl schmecken. DerHerr Prof. Ralm brachte sie in den americani-sichen Erbsen mit nach Schweden, und berich-tete, daß dieses Insect, die ungeheure grosse Aus-saat öfters dergestalt verderbe, daß man kaum zum