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Fünfter Theil : Erster Band (1774) Von den Insecten : nebst zwey und zwanzig Kupfertafeln
Entstehung
Seite
163
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199 - Geschlecht. Goldhähnchen.

Loleoxrera: Ldr)<omel3.

^/er lateinische Geschlechtsname Lkr^loms- Geschl.

1a stammt aus dem Griechischen her, und Venen«deutet auf den schönen Goldglanz, den die meisten nung.Käfer dieses Geschlechts haben. Bey eMchen deut-schen Schriftstellern heissen sie Blattkäfer, weil siesich immer auf den Blattern der Bäume finden las-sen; doch wir folgen den Holländern, bey denensie 6ou6hLantze8, und auch, besonders in Frieß-lanS, Zouclen Ln§e1tie8 heissen. Sie sollen alsoden Namen G ldbähnchen führen, weil sic meh-rrntheils wie roth oder gelb Kupfer aussehen, oderauch wie Gold glänzen, je nachdem ihre Farbe grün,blau, ge!b, rorh, oder sonst beschaffen ist. Siesind alle miteinander nicht sehr groß, besonders dieEuropäischen, kommen aus sechsbeinigcn Larven,welche die Gewohnheit haben, die Blätter so m zer-fressen , daß zuweilen nichts als das aderige Gerip-pe davon übrig bleibt; absonderlich nagen die sprin-gende Goldhähnchen gerne die Keime und die erstenjungen Blätter der Früchte ab. Die Weibchen le-gen ihre Eyer an der untern Seite der Blätter, wodie jungen Würmer sogleich ihre Nahrung finden, undleimen solche daran feste.

Die Kennzeichen dieses Geschlechts sind folgen- Geschl.de: Die Fühlhörner sind nicht keulförmig, sondern Kennjei-verdicken sich allmählig, wie etwa die Bandelotsder Frauenzimmer, jedoch mehr nach der äußern Sek-

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