ch>!!> 192. Geschlecht. Bohrkäfer. HZ
^ als ein Waitzenkorn, bat ein hinkenher kiesförmigcrböhttes Brustschild, hinter selbigem ein weisses drey»
K« eckiges Schildlein, rostfarbige Fühlhörner, die s»ieiük, lang als der Körper sind, desgleichen rostfarbige Fusse.
M 5. Der Kraulerdieb. Ptinu8 k'ur.
Dieses Interr ist gleichfalls die Plage in den 5.Kabinetten, ^bas ücy hinter die Isterburiu, aus,ge- Krau-stopfte Vögel und Inletten macht, und gerne die bur.M Speiseschranke beacht, ja zuweilen auch die Schnupf»tabacksbüchsen nicht unangetastet lasset, und da-M nur durch Arsemc und gebrannten Alaun zu oem ei»
^ ben wäre, wenn das Ausstreueu und Spicken oder^ k Reiben mir Arsenic ni '.-l so viele Bedenklichkeiten hatte,da man doch die Sachen in den Cabinekten betastet, und^ oft daran riecht. D'e Größe ist etwa wie eine Laus;
von den Flügeln iji nur eine kleine Spur vorhan»
^ den, und die D ckschilde sitzen aneinander, über wel»che zwey we sse Bauoer gehen, welche auf der röth«lichen Grundfarbe deutlich abstechcn; d is Brustjiückhat an den Seiten vier Zähnchen. D'e Gestalt,Verwandlung und Lebensart kommt übrigens sehrmit den Kleinkäfern überein, doch sind die Fühlhör»
M ner fadenförmig und etwas lang, so wie bey denHolzböcken. Die Deckschilde umgeben auch sogareinen Theil des Unterleibes, so daß das Insecl zumfliegen untüchtig ist.iS ff
6. Der Runzelbohrer. ?tmus Oermanus.
M Es giebt endlich in Deutschland noch einen 6 .
Bohrkäfer, welcher an dem höckerigen Bruststück Runzel«W ln die Quere mit Runzeln besetzt ist, zwischen welchen ^rer.l, ^ tiefe Furchen gehen, auch sind die Flügeldecken ge» nurstreift. Die Farbe ist übrigens braun, und dieD, ^ Fuße sind rostfarbig.
F L,nne V. Theil. H
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