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Fünfter Theil : Erster Band (1774) Von den Insecten : nebst zwey und zwanzig Kupfertafeln
Entstehung
Seite
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6v Fünfte Cl. I.Ord. mit gan^nDccklchilden.

8*. und vorne vier kleine, an den Seiten aber zwey gros»Mit qe se Sennen abgeben, welche sich hinten zum Rücken,hön-.iem marx vereinigen; da sich denn aus diesem Rücken,mark durch den ganzen Körper wiederum verschiede,ne Sennen oder Nerven ausbreitcn.

Nach vielen Verhautungen gehet endlich dieVeränderung vor sich; der Wurm kriecht tiefer in dieErde, macht sich eine runde glatte Höhle, wirdPuppe, kürzer, dicker und runzlicher, wirft die letzteHaut ab, und alsobald erscheinet die unter die»ser Haut gebildete Puppe, an welcher man ausser,lich schon die Merkmale der zukünftigen Gliedmassenflehet. Die Farbe wird aus dem weißen nach undnach braun, die Deutlichkeit der Bildung wirdsichtbarer, und in zwey Monaten kommt der Käferzum Vorschein, so daß die ganze Veränderung,wenn es schnell gehet, von dem Wurm an, ineinem halben Jahre, von dem Ey aber an, in an.. derthalb Jahren vor sich gehet.

Kaser. Ben dem gewordenen Käfer nun sind folgendeUmstände merkwürdig: von den neun Luftlöchern anjeder Seite haben sich vier verstopft, die fünf an«dem stecken unter den Flügeln. Die Augen beste,hen jedes aus vielen Kügelchen, die zu einem Augeaneinander gefüget eine netzförmige Oberfläche aus.machen; unter selbigen liegt die Traubenhaut, undunter dieser ein gallertartige« Wesen, welches sichin pyramidenförmige Fasern ausbreitct, derenbreiteste Enden an der Hornhaut befest-ger sind.Die Luftgange senken sich gleichfalls bis in die fein,stcn Theile. Jedes Äuge wird »roch durch eineZwischenwand in zwcye veriheilek, doch leidet dieGcsichksnerve dadurch keine Spaltung.

Das Gehirn liegt unter dem Horn, und be.stehet aus zweyen aufgetriebenen Körperchen, überwelchen viele Luftwege gehen. Man kann es

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