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Fünfter Theil : Erster Band (1774) Von den Insecten : nebst zwey und zwanzig Kupfertafeln
Entstehung
Seite
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*i 59 * Geschlecht. Käfer. 55

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-ilch einem Horn versehen, welches nebst den Zähnen ss.*

, s°ij des Bcusischildes bey den Weibchen fehlet; auchn ^ sind diese nämlichen Theile nicht bey jedem Exem- g^,st.

plar gleich lang. An den Seiten des Brustschildes schnd.kheN, zeiget sich ein eingedruckter Punkt; die Flügeldeckensind schwarz und glatt, und die Schenkel haben einelänglich runde Gestalt. Die Abbildung eines ähn»lichen Doggcnkafers zeigt sich Pub. II. ti§. r. woer in Lebensgröße erscheint- Man bringt diesellm Art aus China, wo sie jn den Officinen gebrauchtHE werden.

snz« 9 Der kleine Stier- LcarsbLus ly-

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dmL' Da dieser Käfer picht grösser als unser Mist«

»:! käfer ist , und etwa einen Zoll in der Lange hat, wie ?-

M aus der Figur Pab. I. ÜF. z. die in Lebensgröße

gemacht worden, zu schliefen ist, so wundert esuns, daß er von dem Rirccr Pipboeu8, (der ein pboeur.ungeheurer Riese war, ) gencnnt worden, daher r ab. I.^ wir ihn lieber den kleinen Stier nennen. Daö 5«Bruststück hat drcy Hörner, davon das mittlereklein isi , di e andern bcypen aber, die zur Seiten ste-hen, die Länge hinaus vor sich gestreckt sind, und^ vor den stumpfen Kopf hinragen. Die Flügel-decken sind die Lange hinunter mit Furchen besetzt.

Der Kopf ist schmal, niedergedrückt und an den^ Seiten zotig. Die Fühlhörner haben graue Köpf«chm, die Schenkel sind sehr haarig, und die^ ^ Farbe ist schwarz. Das Weibchen hat keine so lange5^, Hörner, sondern nur abgestutz-e Slümpfchcn. DasVaterland ist eigentlichÄmerrca , doch sind sie auchin EngeUand und Spanien, selten aber in Hol» 'land. Das abgebildete Exemplar wurde bey^ Utrecht gefangen, und vielleicht halten sie sich auchin Deutschland auf.

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