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Fünfter Theil : Erster Band (1774) Von den Insecten : nebst zwey und zwanzig Kupfertafeln
Entstehung
Seite
52
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5 2 Fünfte Cl. I.Ord. mit ganzenDeckschilderi.

Weil aber diese Hörner keinen Hirschgeweihen ähnlichMir ge» sehen/ so kommt uns der Name: fliegender Grierhörntem schicklicher vor/ wie er denn auch der luurnssück bey einigen heißt/ bey andern aber der große Schrö»

* ' rer. Diese Hörner des Bruststücks sind kurz / dicke

und haben einfache Spitzen/ dahingegen das Horndes Kopfs sich/ gleich einem aufwärts gebogenenRüs»sel/ lang hervorwirft, hat in derKrümmung einenZahn,der an der Spitze zweyzähnig ist. Die Länge istmit dem Horn des Kopfs nur vier Zoll, und alsokürzer als beym Hercules, aber der Körper selbstjst viel breiter und grösser, denn der Hinterleib hältallein sowohl in der Breite als Länge zwey Zoll. DieFarbe ist castanienbraun, bey etlichen aber schwarz,und die Schilde sind mit einem wolligen Wesen vongelblich rochen Härchen besetzt. Der Rand desMauls ist eingekerbt, und unter allen Insecten,(die Krebse, und den Moluccischen Krebsausgcnom»men) ist dieser dem Körper nach der größte unddickste, denn bey der Londner Societät wird einfünf zölliges Exemplar aufgehoben, da doch dieHörner nicht so übermäßig lang sind. Das Vater»land ist America. Die I. 6§. z. stellet einExemplar in natürlicher Grösse dar.

4. Der Simson. 8csrabseu8 8imlon.

Da dieser Käfer von dem vorigen nur sehr we^Simson "ig unterschieden ist, so zweifelt der Rirrer, ob erLimlon. nicht das Männchen der vorigen Arr seyn mögke,denn er führt oben auf dem Brustschilde gleichfalls* zwey kegelförmige und spießförmig zugespitzte Hörner,die aber nicht lang sind, und auf dem Kopfe ein ein»ziqs kleines, dessen Spitze gabelförmig ist. DasMaul ragt mit den Zähnchen etwas hervor, derRücken ist glatt und schwarz, die Deckfchilde sind ge»streift, die Hörner bräunlich und gleichsam polirt,

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