in die Geschichte der Inletten. 9
Endlich müssen wir auch der Luftlöcher Erw h- Einlr»»ungtbun, welche gleichfalls noch in dem bisher be, tung.trachteten Bruststück angetroffc« werden. Es sindselbige gewiße länglichrunde Ocfnunqen, in Gestalt uUtto,der Knopflöcher, die sich aber bey einigen sowohl am ^ 'Hintcrleibe, als am Bruststücke befinden. InSge.mein zählet man deren an jeder Seite des Brust-stücks zwey, aber an jedem Ringe des Hinterleibesauf beyden Seiten nur eines. Durch diese, obgleichsehr kleine Oefmmgen, empfangen die Insectcn frischeLuft, die sich durch viele feine Kanäle ausbrcitet,dahcro sie auch sterben, wenn diese Luftlöcher mitOel verstopft werden, wie man solches aus demvom Gckwammctdam und Llsnnct beschriebe,neu inner» Bau der Luftgcfäße näher erörternkann.
Die dritte Abtheilung des Körpers der Inste- Hinte»,tcn ist der «ftinrmleib, der be» einigen in seiner vol- lech,Ligen Breite an dem Bruststücke anfitzct, und gleich-sam mit selbigem in eins fortlauft, bey andern aberum mit einem sehr zarten Kanal oder Hals an dem»selben befestiget Ist, so daß man sich wundern muß,wie eine Gemeinschaft der Säfte durch selbigenPlatz finden könne.
Dieser Hintere Thcil bestehet bey den eigentli-chen Jnsccten in gewissen Ringen, wodurch derselbeglcichlam cingcschnikren oder gekerbet zu ftyn scheinet, -daher, wie oben schon erinnert worden, die Bcncn»nung Insectcn kommt, welche der ganzen Klasse ge,geben wird, obgleich etliche, als die Läuft und Spinnenkeinen geringelten Hinterleib haben. An besagtenRingen nun trist man ebenfalls verschiedene Luftlöcheran, und einige Jnsccten führen an der Schwanz«spitze einen Angel, der ihnen thcils zur Bertheidi,gung, rheilö aber dazu dienet, um »die Pflanze,,und in die Haut hcrThierc Löcher zu oyhrcn, damit
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