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188. Geschlecht. Heringe. z?r
4. Die Sardelle, eiupe»
Lncraücolus.
Die Alten nannten diesen Fisch des bitlern Ge« 4.schmacks halben Lncrrsicko 1 u 8 , andere heißen ihn Garde!»l.ycoüomu8, oder Wolfsmaul; die Lareiner^ypka und ^pua; die Holländer Xn8^o vi8, under ist die eigentliche Sardelle, welche Hd. X. 6§. 1-,'d.x.s. abgebildet ist. six. s.
Er unterscheidet sich von den Heringen dadurch,das der obere Kiefer länger als der untere, und derganze Fisch kaum einen Figer lang ist. Sie haltensich überall in dem europäischen Ocean auf, kom»men aber zu ganzen Heeren im Frühjahre durch dieStrasse von Gibraltar angezogen, und begeben sichvorzüglich in französischen Schutz, da man sie dennan derKüste von Frankreich während den MonatenMay, Iunii und Iulii wider alle Anfälle derSeehunde oder Haaye in Sicherheit setzt, und ihreretlicheMillionen mit Salz ln kleine Tönnchen und Töp-fe packt, um sie hernach statt eines Salats mit Oel,
Dg, Pfeffer und Orego zu verspeißen; von ihrenSalz und Gräthen aber die sogenannte Sardellensau-«»zubereiten, welche statt des Garu ms der Rö-mer, oder des Gerry der Indianer, dienen können.
5. Das Silberband. OuxeL^tkerinoickes.
Da- i8zte Geschlecht der Aornährenfische 5.hieß ^ckerina, und selbige haben eine silberfärbige Silber-Seitenlinie; weil nun jetzige Art auch eine silberfär- band,bige Seitenlinie führt, so hat sie der Ritter ^tke- AjAz,tinc>i6e5 genannt, und da eben diese Linie breit ist,so nennen wir sie das Silberband. Der Körper istßhr zusammengedruckt; der untere Kiefer kürzer alsAar der