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Vierter Theil (1774) Von den Fischen : nebst ellf Kupfertafeln
Entstehung
Seite
355
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, 85 . Geschlecht. Fliegende Fische, zz;

r. Die fliegende Wachtel. Lxo-ccxcus VoUcLns.

Wir geben dieser Ar? obigen Namen, weileinige dafür halten, daß dieselbe der Israeliten deWach,8e1sv oder IMachcel soll gewesen seyn, davon tel.d'um. XI. r?, zu lesen ist, Allein sie fliegen nicht VoN-weiler als einen Flintenschuß , sie müßten denndurch einen heftigen Wind foxtgejqgt werden, und ^ ^'also müßte ein Ostwind sie aus dem rothen Meerbis in das israelitische Lager geführet haben. So»

M ist richtig, das sie sich, wenn sie von denBraunfischen, Delphinen und andern Fischengejaget werden, zu ganzen Haufen aus dem Was»ser begeben, alsdann aber leicht eine Beute derAdler und Fregattvögel werden, wenn sie nicht et-wa auf die Schiffe niederfallen.

Sie haben äußerlich die Größe und auch ei-nigermaßen die Gestalt der Heringe, der Kopf undder Körper sind an den Selten ein wenig gedruckt,der Rücken ist breit, der Bauch etwas platt undan beyden Seiten einigermaßen kielförmig, dieSchuppen sind groß und weiß, die Augen sind sehrgroß, der Körper ist röthlich, die Flossen sind asch-grau, der Schwanz ist gabelförmig, doch am obexn En,de kürzer als am untern. In der Rückenflosse sinddreizehn bis vierzehn, in der Brustflosse fünfzehnbis fiebemehn, in der Bauchflosse sechs bis sieben, inder Afterflosse ejlf bis dreizehn, und in der Schwanz,stoß« fünfzehn Finnen. Sie sind häufig im tHceanzwischen Europa und Amerika, deßgleichen immittelländischen Meer. Auch soll sich an denphilippinischen Inseln eine giftige Art aufhal,km, die ganz xoth ist. Wenn die Brustflossen tro,neu und steif werden, können ste nicht mehr stis,

M Siehe lab. IX. 6k. 4.

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