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Vierter Theil (1774) Von den Fischen : nebst ellf Kupfertafeln
Entstehung
Seite
323
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178. Geschlecht. Salme. zrz

ö." Salme, deren Rücken und After- ^flösse geaen einander überfletzen, osm»oder Stinte, oi'meri.

iz. Der Meerftint. Lsimo Lperlanug.

Der Name Osmerus, der jetzo die zweyteAbrheilnng dieses Geschlechts bestimmt, war vomArt di dieser Art beygcleget, die sonst dqn Namen ^pcr-iüperlanus, deßglcichen SpirinLkius und 8pirin- lanur.tku8, ja auch Leinens führet. Aus diesen Benen-nungen haben nun die Engelländer und Franzo-sen mit dem Linne ihr Lperlan genommen, dieHolländer aber 8pierin§ und disMeucsicheHAcnNamen Gcinr, woraus erliche Mär, wkgeMcsÜbeln Geruchs dieser-Fische, Srinkfische gemachthaben. In Dännemark heissen sie 8me1t, undin Schweden ^ors und 81om.

Derselbe ist einen Finger lang, hat einen durch'sichtigen Kopf, und scheinet wegen seiner glanzen-den Silberfarbe, die bey Nacht stark leuchtet, überund über durchsichtig zu seyn. Er wird in den Mün-dungen derFlüsseinSchrveden,Engelland,Frank-reich und Holland in so grosser Menge gefangen, daßmanauf den Fischmarkten ganze Berge davon aufschüt-tet, und sie zu ganzen Körben voll zugleich verkauft,bie haben einen grünen auch violctfärbigen Glanz,und einen starken Geruch. Man merkt aber zweyer-iey Verschiedenheit an, nämlich grosse und kleine;letztere sind nur einen Finger lang, erstere aber er-reichen wohl acht Zoll. Der Körper ist spindel-förmig , und man zahlt in der Rückenflosse eilf, inder Brustflosse eilf, in der Bauchflosse acht, in derAfterflosse siebenzehn, und in der Schwanzflosse neun,

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