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Vierter Theil (1774) Von den Fischen : nebst ellf Kupfertafeln
Entstehung
Seite
308
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zo8 Vierte Claffe. iv. Ordn.Bauchflosser.

unten nackt, und durch die Kiefer scharfecklg. DieAugen stehen dichte bey den Nasenlöchern, in pom,meranzenfarbigen Ringen, sind aber unter sich selbstweit voneinander entfernt. Die Schnautze ist rundund stumpf, mit breiten Lippen versehen, das Maulaber klein und gefalten, daher dieser Fisch auch vonandern klecosiomus genennr wurde. Die Kie-menhaut hat zu beyden Seiten drey Beinchen, dieSeitenlinie fängt gleich hinter dem Kopfe an, undgeht gerade bis zum Schwänze. Der Nabel stehtnäher am Kopfe als am Schwänze, die Schuppen sindrauh und gabelförmig. Die obere Finne desselbengeht in einen borstenartigen Faden aus, welcher aneinem zehn Zoll langen Exemplare des Seba die Län-ge von zwcy und einem halben Zolle hatte. Die Far-be des Rückens und der Flosse ist dunkelaschgrau,doch sind letztere auch mit schwarzen Punkten gespren-kelt, untenher ist der Körper weiß. Die Anzahlder Finnen ist in der Rückenflosse ^, in der Brust-flosse 7, in der Bauchflosse r, in der AfterflosseZ, und in der Schwanzflosse zwölf. Das Vater-land ist das mittägige America. Siehe Lab.VIII. 6§. 4.

Eine Nebenart wird noch von dem Ritter ange-führt, welche sich hauptsächlich darinn unterscheidet, daßdie obere Finne des Schwanzes in einen langen borsten-artigen Faden ausgeht, der so lang als der ganzeKörper ist, da sie an dem vorbeschriebenen Exem-plare nur einen vierten Theil der Länge des Körpershatte.

2. Das Runzelmaul, l^oricaris

2 .

Runzel'

klecokomus.

plcco- Dieser Fisch stand in der zehnten Auflage desüomus. linneischen Natursystems unter den Stören, ist aber

jetzo