175. Geschlecht. Welse. 291
«ls hundert und ftmftig Pfund schwer waren, we.nigstcns kommen in Wien öfters beträchtlich grosseWelse vor, und man hält ihn für den eigentlichenTobinsstsch.
Dasjenige Eremplar, dessen Abbildung lab.
VHI. r. mitgerheilc wird, ist nach dem (!)s«deck, zwey Ellen lang, und in den schwedischenSeen gefangen worden. Die Breite desselben trugfast acht Zoll aus, die Haut war blau, hatte aber dun»kelfärbige unordentlich stehende Striche, war schleimigund ohne Schuppen, untenher aber weiß; derKopf obenher platt, vorne aber abgerundet undstumpf. Die ober» Bartfäden waren so dick wieein Strohhalm, und acht Zoll lang , die vier un»tcrn aber hielten nicht mehr als zwcy Zoll. DasMaul war mir Warzen besetzt, und der obere Kie»fcr etwas kürzer als der untere. Die Zahne wa»ren klein und beweglich, die Zunge breit, dick, glatt,kurz, und etwas gespalten, die Rückenflosse warsehr klein. Einen ähnlichen Fisch giebt auch derHerr Gronov an, der in dem harl irnr Meeroder See, zwischen Harlrm und Amsterdningefangen ward, und macht von dessen inner« Thei»len folgende Beschreibung:
Die Haut saß durch verschiedene Mußkeln an Mato»einem Rocke von Fett feste, der rncpmal dicker als mischedie Haut selbst, und voller oel'gen Theile war, so Aamer-baß die Haut dadurch sehe beweglich blieb. DerSchluckdarm oder die Speiseröhre war groß, geräum»lich und runzlich, an der Oefnung in der Kehle un»ten und oben mit zweyen runden rauhen Beinchenbesetzt; der Gaumen selbst aber war glatt. DerMagen war nicht viel geräumiger als die Speise»röhre, und hatte an der Oefnung keine Angehänge,sondern lief in einen geraumen Darm zu Ende. DieKiemen hatten inwendig lange Stacheln, das Herz
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