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Vierter Theil (1774) Von den Fischen : nebst ellf Kupfertafeln
Entstehung
Seite
279
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172. Geschlecht. Seehähne. 279

Dieser Fisch ist nicht allein der größte, sondernauch der gemeinste unter allen fliegenden Fischen, undhält sich nicht nur im micrcllckndisäben, sondernauch im großen Weltmeere zwischen den Wendezir»keln, sowohl in Asia als Amcriea, wo ihn dieBrsstlianer kirupebe nennen, besonders aber aucham V-rgebmge dcr gurcn Hofnung in Africaauf. Man sieht daselbst ganze Flüge zu etlich Huri»decken aus dem Wasser heraus steigen, und in der Luftherum fliegen, wiewohl sie es nicht lange treiben kön»neu, denn sobald ihre Flossen trocken werden, fal»len sie wieder in daS Wasser, oder auch öfters aufdie Schiffe, und werden alsdann gefangen undgccssen-

DaS Exemplar, dessen Abbildung lab. VII. VH.6^. e. bcsindlich ist, war ein und einen halben "b» 5 -Sci'lch lang, welches die größte Länge ist, hie sie zuerreichen pflegen, und drey Zoll dick. Die Brust»flössen, welche die Flügel ausmachen, sind zehn Zolllang, und fünf Zoll breit, der Kopf hat Hinten vicestarke und steife hcrvorstehendc Spitzen, davon zweyunter die Brustflossen, die zwey andern gher über sel»hige hinstrcichen.

Die Gestalt des Körpers ist spindelförmig, derKopf breit, platt, und zwischen den Augen hohl,mit einer beinigen Platte von gelber, blauer unddunkler Violetfarbe bedeckt. Der ganze Körper istmit harten rauhen Schuppen bedeckt, die sich in derMitte kielförmig erhöhen, und also gewisse Reihenvom Kopfe bis zum Schwänze machen. Die Kiemen»decke! haben eben wie der Kopf, einen starken, steifenund hinter sich gerichteten Stachel. Der Rückenist braun, und der Bauch silberfarbig, die Flügelhingegen sind etwas olivenfäpbig, hin und wieder mitblauen Flecken und Strichen bezeichnet.

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