158. Geschlecht. Stutzköpfe. 121
dcs Kopfs erstreckte. Unten am Bauche befandensich noch sieben kleine Flecken. Die Rückenflossenwaren schön secgrün, und hakten einen feurig gelbenRand, welcher untenher mit einem rochen Saumeeingefaßt war. Die Wurzel des Schwanzes be-stund in zwcyen pomcranzenfärbigcn Grübchen, wel-che sich auf einem schwarzen Grunde sehr Herausnah-men , da das übrige des Schwanzes violetfarbig undfeurig gelb melirt war.
So groß kann also der Unterschied zwischen Mmer-cinem lebendigen und todten Fische feyn, und in Ab- hing,sicht auf letzten,, zwischen einem Fisch/ der leben-dig in Spiritus gesteckt ist oder der vorher starb.
Denn was vorher schon gestorben ist/ erblaßt sich,und verliert die Farben, welches nicht so sehr statthat/ wenn ein Thier lebendig in Spiritus kommt/ unddoch haben wir auch aus der Erfahrung gefunden, daßoft die besten Farben nach und nach im Spiritusbleich werden. Wie wenig ist denn also auf die Be-schreibung der Farben zu rechnen, wenn man/ wiemchrenchcils geschieht, tobte Körper beschreibt?
4. Der Msserrücken.
^iovaculä.
Die Gestalt dieses Fisches soll einem Scheermes- Messe«ser gleichen. Er ist vorne stumpf und breit, hinten aber rücken,schmal, der Rücken ist etwas schärfer als der Bauch, ldlovz.und darum nennen ihn die Alten IdiovaculL,wir aber Niesten ücken; doch der auf dem Rückenbefindlichen Flosse halben geben ihm die Italienerden Namen kelce pettinL- oder Aainmfisch,da sic die Gestalt eines Hagrknmms ansdpuckt.
Es ist der Kopf dieses Fisches nebst den Flossenschön himmelblau gewürfelt, und nach SalvianjBericht hält sich dieser zarte, etwa eine Spanne
H s lange