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Vierter Theil (1774) Von den Fischen : nebst ellf Kupfertafeln
Entstehung
Seite
98
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Mit 2.Rückewflössen.

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Meer-

quappe.

lVlulke-

I».

76.

Schnur-

bart.

Lim-

bricus.

98 Vierte Gasse, n. Ordnung. Halsflosser.

zwanzigtausend Eyer gezählt. Das Fleisch ist feinund schmackhaft/ und die Leber eine Delikatesse.Diese letztere ist weißlich und bey vierthalb Zell lang.

i;. Die Meerauappe. Oaöug kiulleia.

Dieser Fisch ist der vorigen Art ziemlich ahn.lich/ jedoch gehört er unter die Seefische/ und wirdin Venedig Oon^ellchu und 8orAe marina; mEngelland 8eu und VVluüle in

Holland 2ee-kuiLaLi; und in Hamburg, Ixrull-Muappe genannt.

Er wird fast einen Schuh lang / hat am obernKiefer vier Bärte / und am untern nur einen.Der Kopf ist stach und niedrig / das Maul vollerZahne / die Augen nahe bey der Schnarche / dieSchuppen sind klein, der Kopf / der Rücken und dieSeiten haben schwarzbunte Flecken. Die erste Rü-ckenflosse besteht aus einer einzigen häutigen/ undMit vielen feinen Fasern besetzten Finne, die zwcyte harzwcy und vierzig bis sechs und fünfzig Finnen, inder Brustflosse befinden sich vierzehn bis sechzehn,in der Bauchflosse sieben , in der Afterflosse vierzigbis drey und vierzig, in der Schwanzflosse fünf undzwanzig. Der Aufenthalt ist im europäischenOcean.

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16. Der Schnurbart. 636U8 o'mbricus.

Noch eine ähnliche Art Fische zeigt sich in derLTtordsee, absonderlich zwischen Schweden undDännemark, welche vier Bärte hat, als einen amKinne, einen an der Obcrlcfze, und zwey an derNase, daher wir ihn Schnurbart nennen. Die er-ste Rückenflosse ist gleichsam verloschen, oder ver-altet, und die erste Zinne sieht wie ein 'I? aus, wo-