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Vierter Theil (1774) Von den Fischen : nebst ellf Kupfertafeln
Entstehung
Seite
91
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154. Geschlecht. Cabeljaue. 91

dern Fischen der jetzigen Abtheilung durch den ga» 6.**bclförmigen Schwanz, auch sind die Kiefer gleich Mitlang, und die Linie, die sich in den Seiten zeigt, Auae»'geht fast gerade, wie aus der Abbildung lad. III.

ÜF. r. zu ersehen. Die erste Rückenflosse hat drcy. -8^.zehn, die andere zwanzig, die dritte neunzehn Fin,nen; die Brustflosse siebenzehn, die Bauchflosse sechs,die erste Afterflosse vier und zwanzig, die andere zwan»zig, und die Schwanzflosse vierzig.

Man rechnet zu dieser Art denjenigen Fisch,den man in Norwegen Sey nennt, und welcherzu gewissen Zeiten sehr häufig daselbst ist. Wenner noch jung ist, heißt er Nort, wenn er besser er-wachsen, und zum essen tauglich ist, giebt man ihmden Namen kale, hernach heißt er 8e^-Ok8, undwird in Sommer «8e^, der zugleich mit den Hcrin»gen ankommt, und im <^U2le-8e)', der mit denAachelorten im Frühjahre die Heringe verfolgt, cin-getheilt. Sie sind in der Nordsee oft so häufig bey»sammen, daß ein norwegischer Fischer in einerhalben Stunde über fünfzig Stücke mit einem Ha»men fangen kann. Mit einem Netze aber erwischtm m oft in einem Zuge fast bcy zweyhundert Tonnenvoll, doch an den holländischen Küsten kommt erselten vor.

8 . Der Wittling. Oaöus I^erlanAUS.

Der Name Wittling wird diesem Fische in

OiA ITUedersachsen gegeben, weiter, (ohne einem 2Mtt-" M schwarzen Flecken an der Wurzel der Vörderflossen,)ganz weiß ist. Französisch heißt er Merlan;engelländisch, holländisch, VV^twF.

Ob aber, wie etliche meinen, der VV^tin§ ein alterNolermar ^lo. 6. oder der iVlolenaar ein junger«rE, VVv6n§ sey, ist noch nicht recht entschieden. Die»

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