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Vierter Theil (1774) Von den Fischen : nebst ellf Kupfertafeln
Entstehung
Seite
85
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154. Geschlecht. Cabchaue. 8;

an der Küste von Lhstl ln America wieder ange, L *

^ troffen- Je höher man aber nach Norden kommt, Mit;,

^ilü je reichlicher ist der Vorrath, und je ergiebiger ist AA"'

auch die Fischercy. und

kinMj In fTlorwegen gehen die mit sechs Mann Bart.

°»»m, ke bewafnete Fischerboote aus, und stellen achtzehn bis Nor»

ch, z-,, vier und zwanzig Sctznetze, die miteinander fünfhun. wegen,irirl, tz deck Klaftern ausmachen.

^Glli Dichte bey Bergen in Norwegen stellt man»k ih, nur sechzig bis hundert Faden aus einem einzigen

Mm, j Boote aus, lasset diese Netze in einer Tiefe von fünf,

M Dr zig bls siebenzig Klaftern stehen, und fängt damit je,

i dcsmal für ein Boot vier bis fünfhundert Dolche, so

Klm P daß das Schis voll wird. Eine Zeit^ nach der andern

rbMi stellen sich auch wieder andere und größere Fische, als

n Leng, Stockfisch, und auch der Cabeljau ein. Man

kMM gebraucht nebst den Netzen auch Rabel oder Stricke

lWmck mit Hacken (woher vielleicht der Name Labeljau

kommt) und fängt damit in einer Tiefe von hundert^ Klafter so viel Fische, daß man in einem Morgendas Boot wohl dreymal ausleeren muß.m Wl Diese Fische werden theils gesalzen, und dazu wird in

MW Bergen allein jährlich mehr als vierzigtausend Ton,

M M nen spanisch - und französisches Salz gebraucht,l dl! M theils aber zu Stockfischen gedörrt, und davon bringt

is A« man in Bergen wohl zwölf Millionen Pfund Stock,fische jährlich zusammen, wovon allein zehntausend,jrd B>> Tonnen nach Lhristiansund verschickt werden, ohnerB»,k! was nach Hamburg, Bremen,Amsterdam, Flan-dern, Engelland, Italien und Spanien geht,denn Frankreich hat auf Terreneuf seine eigeneFischerey. Die gesalzenen Fische hingegen gehen vonBergen aus mehrentheils nach der Ostsee, als^ ^ Danzig, Riga, Petersburg und so weiter.

Hierzu kommt noch, daß die Fischer in Ber-^ gen die Rogen dieser Fische besonders gut cinzusal,

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