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Vierter Theil (1774) Von den Fischen : nebst ellf Kupfertafeln
Entstehung
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150. Geschlecht. Degenfische. 65

big weiß Die Mundspalte mäßig groß; der obereKiefer streckt sich sehr lang und degenförmig hervor,so daß derselbe allein den dritten Theil von der Lan-ge des Fisches ausmacht; der untere Kiefer aber,der viermal kürzer ist, endigt sich auch in einer kur-zen Spitze; bcyde Kiefer haben zwar keine Zähne,jedoch befinden sich im Gaumen bey dem Eingängeder Kehle vier längliche Beinchcn, welche die Stel-le der Zähne vertreten müssen;, die Augen sindnicht sehr groß, ragen aber stark hervor; die Rü-ckenflosse fangt bey den Kiemen an , und endigt sichdicht am Schwänze, die Anzahl der Finnen ist in sel-biger ein und vierzig, doch fünf und zwanzig davonsind sehr kurz, daher es scheint, als ob in der Mittedes Rückens keine Flosse vorhanden wäre; die Brust-flossen stehen weit nach hinten zu, und haben sieben,zehn Finnen, die Afterflosse fünfzehn; der Schwanzist halbmondförmig. mit langen breitauseinanderste-henden Spitzen. Siehe l'Ld. IV. z.

Dieser Fisch wird im mittelländischen Mce,re, im Snderocean, in der Vlordsec, wie auch,jedoch selten, in der Ostsee gefunden. Diejenigen,die nur hundert Pfund wiegen, find sehr gemein,denn man hat sie zu zehen Elen lang, deren Schwerdtallein drey Ellen ausmacht. Sie ernähren sich vonScepflanzen, welche sie mit dem Schwerdte abmä-hen, und vcrmuthlich thun sie auch andern Fischen,und vielleicht auch den Walfischen Schaden, dennsie werden schwerlich umsonst so fürchterlich bcwaftnet seyn. Man fängt sie wie die Walfische mitHarpunen.

Derjenige Schwerdtfisch, welcher im Jahre16; l. im copenhagner Hafen gefangen, und vomBartholm zergliedert wurde, kann zum Muster ih-rer Innern Struktur dienen. Es waren nämlich in * ^selbigem keine Rippen vorhanden, und vielleicht istLinnelV.EHeil. E das

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