48 Vierte Classe. I. Ordnung. Kahlbäuche.
diesem Schlag auf fünfzehn Schuh weit, daher esgefährlich ist, sich in der Gegend, wo sich ein sol.cher Zitier-Aal aufhält zu baden, indem mandurch selbigen dergestalt im Wasser betäubtund getroffen wird, daß man kraftloß zu Boden sin-ken muß Das einzige Mittel, ihn ohne Empfin-dung zu berühren, ist, wenn man ihn mit rothemoder schwarzen Siegelwachs anrührt, welches alsomir dem Peche, worauf man sich bey der Elcckrifir-rmvchine stellt, einerley Bcwandniß haben mag.Nach Maaßgabe der Größe des Fisches ist auch dieelektrische Kraft stark, doch hört alles auf, so baldder Fisch rodt ist. Kein Fisch kann die Nachbarschaftdieses Aaals vertragen, daher man auf zehn Ruthenim Umfange keine andern Fische um ihn wahrnimmt.Nur eine gewisse Art vou Krebsen oder Garnelenund vielleicht auch andere Krebse, em-pfinden nichts von seiner Gegenwart, ja können sichsogar über den Zitter-Aal hermachen und ihn rödcn.
Sonst nähret sich derselbe von andern Fischenund von den Eingeweide« ertrunkener Thiere, auchkann man ihn mit Brod füttern. Der Ort desAufenthalts ist in Suriname und andern amklchcanischen Flüssen, und man hat ihrer angetrvffen,die über fünf Schuh lang waren.
z. Die Weißstirn. Oymnows ^Ibjfron?.
3" gedachten surinamischen Gewässern bcfin«Weiß- det sich noch ein anderer zu diesem Geschlecht? gehörigersilru. Fjsth, welcher obige Benennung um deßwillen führt,ÄDns weil der Vördertheil des Rückens von der Nase anschneeweiß ist. Die Gestalt kommt mit dem brasilia-nischen .Kahlrücken >. ziemlich überein. DieKiemenöfnungen sind oval, und befinden 6ck> an derWurzel der Brustflossen, der Körper ist messersör-
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