Druckschrift 
Vierter Theil (1774) Von den Fischen : nebst ellf Kupfertafeln
Entstehung
Seite
46
Einzelbild herunterladen
 

-L ^

»Fi N

I

1^

U

A

!^-

>, >

46 Vierte Classe. l Ordnung. Kahlbäuche.

Gestalt. Es verlohnt sich aber der Mühe , die vollständi»ge Beschreibung, die der Ritter davon in seine»^moLLÜt. eVcLcl. gicbt, anzuführen: der Kopf näm«lich ist glatt, oval, klein, und mit sanften War;,chcn wcitläuftig besetzt. Die Zahne sind klein, dieLippen fleischig, die untere langer, und die oberemit kleinen Bärtchen an den Seiten besetzt, die Na«senlöchcr stehen einzeln, und sind fast über den Kopferhaben, die Augen sind klein und mit einer Hautbedeckt , die Kicmenhaut besteht aus fünf breitenBcinchen, die Oefnungen sind ziemlich weit, derKörper ist länglich, etwa einen Schuh lang, aberschmal, am Rücken dicke, und unten kielförmig, derSchwanz ist scharf und spitzig, so daß die ganze Gestaltdes Fisches etwas messerförmig ist, die Schupen sindrund, liegen übereinander, und haben sowohl in derRundung als in die Quere einige Runzeln, derStrich zur Seiten ist niederwärts gezähnelt, der Na«bel ist unten bey der Kehle nahe am Kopfe befindlich,die Brustflosse ist klein und lanzctenförmig mit dreizehnFinnen, Rücken und Bauchflosscn sind nicht vorhan-den , die Afterflosse nimmt nahe an dem Kopfe ihrenAnfang und geht gerade bis zum Schwänze mitzwcyhundcrr weichen Finnen durch, der Schwanzselber aber hat keine Flossen.

Man fängt diese Fische in den Flüssen und Seenvon Güdamerica, sie sind gut zu essen, aber vol-ler Gräle.

2. Der Zitter-Aal. Oymnorus

LleÄricus.

2. Wir haben in dem vorigen dritten Theile von

Zitter« den Amphibien 2^7. einen AmphibienfischLi"ctri ^ dem Geschlechts der Rochen abgehandelt, webcuz cher die besondere Eigenschaft hat, daß er durch ei-nen