z8 Vierte Classe r. Ordnung. Kahlbäuche.
auch mit einer Flosse besetzt. Sollte dieser Umstandrichtig feyn, so verdiente selbige in diesem Geschlcch,te eine neue Art auszumachen. Was die Finnenbetrift, so giebt der Rirrer von seiner jetzigen Artnur die Finnen der Brustflossen an, und bestimmtihre Zahl auf sechzehn.
4. Der gemeine Aal. ^nZuiiiu.
4. Wir kommen jetzo zu den gemeinen Aalen,gss die, da sie in den mchresten europäischen süssenWassern befindlich, und eine allgemeine Speise sind,I». " einem jeden bekannt seyn werden. Ihr allgemei-nes Kennzeichen besteht darinn, daß der untere Kie-fer langer als der obere, die Haut aber einfar-big ist.
Man nannte diese. Art Fische in den altenZeiten bey den Griechen L^chel^s; bcy den Heb-räern Ijelobcha. Der Wirrer aber bedient sichder gewöhnlichen lateinischen Benennung, welchewar, und wegen der Gestalt dieser Fi-sche von hergcleiket wurde, welches alle-
zeit eine unschädliche Schlange bedeutete. Vondiesem Namen nun ist auch der Franzosen ^n.gnille hcrzulciten, womit der Engelländer Lei;der Schweden und Dänen ; dann derHolländer oder der Deutschen Aal über-einzukommen scheint.
Der- Daß eö zwey Arten der Aale gebe, hat manschieden schon in alten Zeiten angemerkt, und Aldrovand,b"t. wie auch Gcßncr und gondelet behaupten sol-ches , auch stimmt die jetzige Erfahrung damitüberein, denn man trist große, mit einem kurzendicken und breiten Kopfe an, deren Farbe bräun-lich ist, wie auch kleine, mit einem langen undspitzigen Kopfe, deren Körper von unten etwas ins