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Vierter Theil (1774) Von den Fischen : nebst ellf Kupfertafeln
Entstehung
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4 Einleitung

Einlei-apfti ist kugelrur> die t^asenlöchr r sind durchge-

tu»g. bohrt, zuweilen doppelt, und nur wenig hervorragend;dieLippen haben zuweilen weiche Bartfasern; die^lxie-

Kiemen, men liegen zur Seiten des Kopfs hinter ihren De-ckeln, und bestehen zu jeder Seite gemeiniglich in vierkrummen bcinichen oder knorplichcn Strahlet«, diemit rochen Zoten als mit einem Kamme bewachsensind, durch deren Quetschung und Drückung die mdem Wasser befindliche Luft eingcpreßt und durch auf«fangende Aederchen zu ihrem Leben verwendet, dasWasser selbst aber wieder zurückgesiebct wird.

Körper. Der Aörpcr ist schuppig, und minder odermehr mit einem Schleime überzogen, die Schrippenliegen wie die Dachziegel übereinander, und sind,nach Verschiedenheit der Fische, auch sehr unterschie-den , jedoch gemeiniglich rund und wie Frauengleßdurchsichtig. Zu beyden Seiten des Körpers, wel-cher in einen nach und nach verdünnten Schwanzauslauft, befindet sich ein Strich, der den obcrnThcil vom untern unterscheidet, und wo sich durch-gängig die Farbe der Ham, die oben bläulich undunten weißlich ist, ändert.

Flossen. Die Flossen sind arlsgebreitete Häute, welchedurch beiniche Strahlen, die man Finnen nennt,aufgcrichret, und gleich einem Fächer gespannt wer-den. Der Rücken, die Brust, der Bauch und derAfter sind die Stellen, wo man die Flossen sowohl inAbsicht auf ihren Sitz, als Anzahl der Finnenbeobachten muß, denn ersterer Umstand entscheidetdie Ordnungen und Geschlechter, und aus der Zahlder Finnen bestimmt man die Arten. Die Längeder Flossen ist nicht erheblich, außer bey den fliegen-den Fischen, die sich aus dem Wasser erheben, undeine ziemliche Strecke über dem Wasser in freyer Luftwegstiegen.

Der