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Vierter Theil (1774) Von den Fischen : nebst ellf Kupfertafeln
Entstehung
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2 Einleitung

Einlei- eigentlichen Bau ihrer Körper lehrt, und die Be«1»ng. stimmung aller ihrer Werkzeuge und Gliedmassen,erörtert; die Sammlungen und Vergleichungenaller Wahrnehmungen/ die Man jemals deßfalls ge«macht hatj nebst der List und Geschicklichkeit/ welcheangewendet werden Muß, diese Geschöpfe zu fangenund in seine Gewalt zu bekommen: dieses alles, sa»gen wir/ hat zusammen geholfen/ viel zuverläßigcSund auch viel neues von den Fischen zu bestimmen/wie diestr Band das Mehrere lehren wirk

Ob nun zwar, nach der sehr großen Verschieden-heit der Fische/ ihre Lebensart und Geschichte noch«wendig verschieden seyn muß/ daher denn auch bcyjedem Geschlechts ihre besondere Eigenschaft erwähnt/und das Merkwürdigste bey den Arten angeführtwerden soll / so haben sie doch vieles miteinander ge»mein / welches unserer Aufmerksamkeit würdig ist,und jetzo der Gegenstand unserer Betrachtung seyn soll«

Dondcn llnter den Fischen/ Hebräisch/

Fischen Griechisch/ und Ickt^oi^ oder auch

über- Oplorl und Oplarion; deßgleichen Ltt^ciroN undHaupt« z Lateinisch, kilcis; Französisch /

koiilon; Englisch, ki8k; Holländisch, Vildk;^jraliänisch/ kesco, verstund man von jeher allein dem Wasser schwimmende und mit Flossen undSchuppen versehene Geschöpfe ohne Unterschied / siemogten sich im Meere, oder in süßen Wassekn aufthalten, groß oder klein, glatt oder stachlich seyn.Ja was nur Flossen hatte, wurde dahin gerechnet,obgleich die Schuppen mangelten, und aus diesemGesichtspunkte muß man alle alte Schriftsteller be,urtheilen. Rajus war der erste, der die Meynunzäußerte, daß nur solche Wassergeschöpfe im eigent,lichen Verstände Fische heißen müßten, welche äus«serliche Luftwerkzeuge, das ist, Kiemen und Kiemen«decke! haben, jedoch blieb er bey der alten Gewohnheit.

Nun