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zusehen, — was freilich sehr wenig ziCbedeuten hat, — unddaß manche ältere hier und da in Spitälern verpflegt werden.
Auch die Siechenanstalt zu Pforzheim (seit 1854Heil- und Pflegeanstalt genannt) nimmt nach § 8 der Statuten(Reg.-Bl. vom 23. Nov. 1847) „Cretinen, Idioten, Simpel,Tölpel, Blödsinnige des höchsten Grades, sog. Thiermen-sch cn" auf, doch nach 8 9 auch erst dann, „wenn mit jenenNebeln Gefährlichkeit für ihre eigene Person oder für Andere,oder gänzliche Hülfslostgkeit verbunden ist, wenn die öffentlicheSittlichkeit oder Sicherheit durch sie verletzt wird, und wederdurch häusliche Pflege, noch durch Lokalvcrsorgung diesenUebelständen gesteuert, oder die Heilung erreicht werden kann."— Im Jahr 1849*) wurden 238 Personen verpflegt, darunter92 Blödsinnige mit Irresein (die einfach Blödsinnigen, beson-ders also das große Heer der blödsinnigen, noch erziehungs-fähigen Kinder ist ganz ausgeschlossen) und 12 Cretinen, 4männl., 8 weibl. Geschlechts; 2 Blödsinnige und 3 Cretinenkonnten „geheilt oder gebessert" entlassen werden. Die amJahreöschluß >zurückbleibenden 9 Cretinen blieben auch diedrei folgenden Jahre dort, ohne daß neue ausgenommen wur-den, bis 1852 wieder 4 geheilt oder gebessert entlassen werdenkonnten. Blödsinnige der oben bezeichnten Art wurdenin dm 3 Jahren 1850—52 je 148, 157 und 171 verpflegt,(— wie viele darunter blödsinnig geboren waren, ist nicht an-gegeben —) von denen im Ganzen 19 geheilt und gebessertwurden. Im Sept. 1855 befanden sich 68 Personen (48 M.,20 W.) mit angcbvrnem Blödsinn in der Anstalt, die alle,meistens für alle Erziehung unfähige Cretinen waren, bei denenman sich auf die sehr mühsame Verpflegung beschränken mußte,andere jedoch zu einiger Ordnung und Reinlichkeit und zumechanischen Beschäftigungen brachte.
Aus diesen Thatsachen z^eht der Direktor der Anstalt,Medicinalrath 1)r. Müller, folgenden Schluß: „Wo oft alleHoffnung zu einer Wiederherstellung verloren scheint, glückt cs
ch Damerow'sche Zeitschrift, B. VII., Heft 4 und B. XI., H. t, B.XIII., H. 3.