Druckschrift 
Dritter Theil (1774) Von den Amphibien : nebst zwölf Kupfertafeln
Entstehung
Seite
337
Einzelbild herunterladen
 

^ 14I. Geschlecht. Schildfische. ZZ7

lcuz 2. Der Schneppenfisch. Lenrriscus

8colop3X.

>Wtz- Es ist bekannt, daß man unter einer Schnepve ^rAji eine spitzige Mündung an einer Kanne versieht, da- Cch'ncp-der Ljx. her auch einige langfchnabliche Vögel Schnepfen ge- pcusisch.ist, ^ nennt werden. Weil nun dieser Fisch ein lang- bicolo-Äuchi» schnablichtes Maul hat, so hat er obigen Namen be-kommen, und um der nämlichen Ursache williki nenntIck, A mon ihn in Genua, l'rombettu; ln Rom, 8ok-> ^ stetta; und in Holland zuweilen auch Tromperen-, »ch sii^b, weil der Schnabel gleichsam einen hohlen,, Trvmpetencylindcr macht; doch wird dieser Na-me eiqenklich einer andern Art der folgenden Llas-le bc»qelcgk, daher man sie nicht mit jener verwech,ichh« sclnmuß.

HW- Der Körper ist schupplcht und rauh, derso h»l» ^lliwanz gerade und gedehnt. Die Flossen an denhieW soaenamircn Fischohren haben drey, die erste-^flösse vier, die andere zwölf, die Brustflosse sie-:rSnr die Bauchflosse fünf, und die Afterflosse

leftthil und zwanzig Finnen. Man beschreibt ihn als.W einen vier Zoll langen und über ein und einen hal-n an k 3»li breiten Fisch, dessen Schnarche einen drit-wÄii ^h"l der Lange ausmacht, davon die Oeknungd als» ^ nncm Deckel, der am Unterkiefer sitzt, geschlos-dlW ^ und dieses letztem Umstandes halben, sollte

län, S ^ unter das folgende Geschlecht gkhören kön-

öss r üuf dem Rücken führt er einen langen

s gezahncltett Stachel, der zwar nach dem Schwänzei" gerichtet ist, sich aber auf und nieder biegen läßt.

diesem langen Stachel sitzt noch ein kleiner,nd hinter demselben sind zwey andere kleine Sta-rye n, welche zusammen die verschiedene Zählung derLmne III. Lheil. P Fin.