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Dritter Theil (1774) Von den Amphibien : nebst zwölf Kupfertafeln
Entstehung
Seite
238
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2Z8 Dritte Cl. III Ord. Sckwimm.Amph.

Größe.

L. ist mit einer Reihe kleinen Zähnchen besetzt. An denScharfe Seiten des Körpers besiudel sich eine Reihe, jede vonZahne. Luftlöchern, die alle mir einer starken Haur ge-deckt sind. Der After zeigt sich am Ende des Schwan-zes , und oberhalb dem Schwänze zeigen sich noch einpaar Anhänge oder Fortsätze wie Flößen. In demMännchen zeigt sich bey dem Anfänge des Schwan-zes untenher eine fleischigte Floße, welche in eine einun.d einen halben Zoll lange kroplichtc Ruthe aus-gehr , die an der Spitze mit zweyen Oefnuugen ver-sitzen ist, woraus sich mit leichter Mühe eine fette,zähe Materie drucken läßt. Die Abbildung siehe-?ub. VII. i.

In Absicht auf die Größe sind sie gar sehr ver-schieden, denn man trift einige an, welche nur sechs Un-zen, und andere, die achtzehn bis zwanzig Pfundwiegen. Sie sind alsdann wohl zwey Spannen breit,etwa mit dem Schwänze drcy Spannen lang, in derMitte des Körpers zwey Zoll dicke, und nach demRande zu je länger je dünner.

Nach der Anzeige des Ritters ist ihr Vaterlandim mittelländischen Meer, und in dem pcrsiani-schen Meerbusen. Inzwischen fand doch Käm-pfer selbige auch in Ostindien, welche von de«Europäischen wenig oder nichts verschieden waren.Rolbe merkt an, daß sie auch am vorgebürgeder guten Hofnung gefangen werden, und desAdmirals Ansons Rcisebcschreibung zeigt, daß siesich auch an der Küste des Südmeers aufhalten, sowie sie auch zuweilen an andern Küsten gefundenwerden.

Sie nähren sich von andern Fischen, und viel-leicht haben sie durch ihre krampfcrweckende Kraft einVermögen ihren Raub zu betäuben, und zu fan-gen, denn es ist gewiß, daß wer sie berührt, auchvon einem elektrischen Schlage getroffen werde, wel-cher

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