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125. Geschlecht. Natter. 22;
schief bandirt. Die Schuppen sind zur Hälfteweiß. Vey dem großen Unterschiede aber in der
der Schwanzschuppen, zwischen dem Ritter undHerrn Haffelquist, müssen wir noch erwähnen, daßdie Schlangen öfters einen Theil ihres Schwanzesdurch Nachstellungen verlieren, und im Stiche lassen müssen, der alsdenn nur zuhcilt uud nicht voll-kommen wieder nachwächst; wer nun ein solchesExemplar zufälliger Weise bekommt, muß freylichweniger Schwanzschuppen zahlen, als ein anderer,der ein ganzes Exemplar untersucht, und daherkommt, wie wir glauben, sehr oft ein Unterschiedin der Zahlung zwischen Linne, Gronov und an-dern vor.
86. Die Fadenschlange. Loluber ssiliformis.
Weil diese Natter so gar sehr Hunne und ge« Faden,schmeidig ist, ob sie gleich einen dicken und breiten schlänge.Kopf hat, der breiter, als der Körper ist, so wird klUkor?sic Ladenjch lange genennet. Sie hat hundertund fünf und sechzig Bauchschilde und hundert pndacht uud fünfzig Schwanzschuppen, in allen drey«hundert und drey und zwanzig. Der Rücken ist
schwarz, der Bauch aber weiß. Sie hält sich in
den Indien auf.
87. Die Trauernatter. Loluber kullarus.
kEnw8 zeigt einen Trauerhabit an, undweil diese Schlange über dem Rücken gleichsam „attcr.^schwarze Schleyer oder Bande hat, die sich durch pulla-die darinnen befindlichen weißen Flecken und Mar- tu;,morlrungen noch mehr erheben, so hat sie der Rit-ter mit solchem Namen belegt, daher wir sie auchd>e Trauernacrer nennen. Sie hat zweyhundertWd siebzehn Schilde und hundert und acht Schup-pen-