12?. Geschlecht. Natter. 197
<u„dcrt und neunzig Bauchfchilde und sechs undneunzig Schwanzschuppen vorhanden, folglich inallen zweyhundcrt und sechs und achtzig. Die Se-baiscbe war braun mit weißen, weit auseinanderstehenden Hingen.
76.* Die Durstnatter, coluber Oipfas.
Es pflegten die Alten alle Nattern, deren Biß Durst-eine erstaunliche Hitze, die mit einem heftigen Durst nattcr.begleitet war, erregte, mit dem griechischen Na- Ochl'aL.men Vipla8 zu belegen, um dadurch die Wirkungihrer Biste auszudrücken. Wir neunen dahero auchdiese giftige Art Dmstnarrer. Sie hat hundertund zwey und fünfzig Bauchfchilde und hundert undfünf und drenßig Schwanzschuppen, mithin zusam-men zweihundert und sieben und achtzig. Die Far-be ist biänlicht, die Schuppen haben einen weißenRand, und unter dem Schwänze zeigt sich auchnoch eine blaue Nach. Das Vaterland ist Ame-rica , doch werden sie auch in Ostindien gefunden,und Seda hatte aus bcyden Gegenden OipiaL»Schlangen, welche auf dem Rücken mit einem ge-doppelten rochen Flecken auf einen braunlichtmGrund gezeichnet waren; wiewohl diejenige, welcheder Rarer aus dem Seba anführet, eine sehrschöne kleine blaue Schlange aus Suriname ist,die aber keine viplas - Schlange zu seyn scheinet,
77 > Die Spießnatter. Lolnbsr pellas.
kelius war des Achilles Spies, wir wollen Sp'cß,dahcro die jetzige Art in diesem Verstände Spieß- natter.narrer nennen, wie man andere Schlangen mit dem bclias.Namen Stockschlangcn zu belegen pfleget. Sie hathundert und sieben und achtzig Bauchfchilde und
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