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Dritter Theil (1774) Von den Amphibien : nebst zwölf Kupfertafeln
Entstehung
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150 Dritte Cl. H. Ord.SchleichendeNmvh.

ist , und der Kopf auch nicht zur Seilen viel breiteraustritt als der Körper, mithin, wenn stc gerade aus»gestreckt liegt, einem Stabe ähnlich ist, so wurde sieschon von den Allen Schale und von uns wird sieScockschlange gcncnnt. Sie hat unter dem Bauchezweybundert und fünfzig große,und unter dcmSchwan»ze siebenzig kleine Schilde, oder auch iu allen eiwadreyhundert und drey und zwanzig. Denn in derZahlung der Schilde stimmen die Schriftsteller nichtüberein, da cs vcrmuthlich auch Verschiedenheiten /giebt. Der Körper ist bläulich aschgrau, auf denRücken mit runden schwarzen Flecken bezeichnet. An ^den Seiten stehen runde schwarze Ringlein mit weißenFeldern, und die Flecken am Bauche sind länglich,und gleichsam aus schwarzen Punkten zusammen ge-setzt. Sie ist groß und verschluckt Ziegen undSchaafe, um welche sie sich schlinget, daß diese»Thieren die Rippen zusammen krachen. Das Vater»land ist America. !

8. Die Bergschlange. Loa 0pkrig8.

8' OphrE oder OropkiLL soll eine Dergschlan»

s^anae 9^ bedeuten; vielleicht ist sie einmal in einer bergig»Opti- ten Gegend gefunden worden, wiewohl das Vater»riss. land nicht genennt wird. Sie hat zwcyhundcrt undein und achtzig, und vier und sechzig, mithin in al-len dreyhundert und fünf und vierzig Schilde, undstehet der Königsschlange ko. 4. sehr gleich, nur daßsie ganz braun ist.

9. Die Wasserschlange. Loa Lnyär».

y- Daß die Schlangen sich auch im Wasser aufhal»

Wasser- ten können, ist schon oben in der Einleitung gesagt,

Ln ob aber diese Art cs vorzüglich thue, ist uns unbe»UrA könnt; jedoch stehet uns frey, sie nach dem Griechi-schen