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Dritter Theil (1774) Von den Amphibien : nebst zwölf Kupfertafeln
Entstehung
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^ 122. Geschlecht. Eidechsen. 97

nach etwas hat, oder auch wenn man es mit den Fm- c. Kurz,gern rcitzt oder erzürnt, wozu denn noch kommt, daß schwaivsie sich aufblähen oder dtck machen, hernach aber ie.

. wieder geschmeidig zusammen fallen kann. DieFüße haben fünf Finger, davon je zwey und drcy""d «iji» aneinander verwachsen sind, doch an den hintern Füs-G sin auf eine andere Art als an den Vördcrfüßen,schchz weil jene zwcy auswärts und drey innwärts, dieseMüiiE- aber drcy auswärts und zwei) innwärrs haben.

Nki tz Der Schwanz ist länglicht rund, kurz und in diem LÄ, Höhe umgeschlunqen. Die Zunge ist rund und sehr»>i!Är lang, und kann von dem Thiere wohl zur Länge des^ Körpers ausgcreckt werden.

L Dieses Thier hält sich auf dm Bäumen auf, Lebens«MfL kann gut klettern, und sich mit dem krummen art.

Ml - Schwänze überall anhaltcu, der Gang aber auf derk klius Ebene ist ungeschickt und sehr langsam Es istlif cm!- sihr zahm, schadet Niemanden, und hält sich beyÄ S'' hem Menschen gesellig, daher man es im Käfig und«O im freyen Zimmer halten kann, welches man inA Ai Indien gern thut, weil cs das Zimmer von Inscc,

MffL ten rein hält, denn es lebt von nichts, als von§, kr F»! Fliegen und dergleichen, wozu die lange Zunge ins«

, Och besondere behülflich ist. Da cs nun oft mit offenemrius Hs Maul sitzt, um die kleinen Fliegen und Insecten zuri!« » erschnappen, so ist dadurch die falsche Meinung ent,chus zs standen, als ob dieses Thier von der Luft lebe, und«ach derselben schnappe.

*8 ^ Das Vaterland ist Ostindien, besonders Nkler,

Bengalen, Leilsn und Amboina. In West, land.indien die mexicanische Gegend. In Afticadas Vorgebürge der guten ^ofnung und Egpp-woselbst die größten sind, und in Europa,

KM Spanien; und überall nimmt man einige Verschie,denheit wahr. lad. XII. 6§. 4.

^ Linne III. Theil. G

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