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122. Geschlecht. Eidechsen." 85
4. Der Drachenkopf. l.scerta Dracaena.
Auch dieses Thier wird/ wie das vorige, beyden Alten Eor6yIu8, und EauLverberu, oderVromaüix genannt. Die letztere Benennung füh-ret es wegen seines vorzüglichlangen Schwanzes, denes beständig hin und her drehet, und ineinander win-det. Weil es aber bey dem Anblick eine Drachen-gestalt h«t, so wie sonst die Mahler einen eingebil-deten Drachen zu mahlen pflegen, so hat es derRitter zum Unterschied Orrcssna genennet.
Dieses Thier ist unter den Americanischendie größte Eidechsenart, hat einen sehr langen imAnfänge ungemein dicken, aber weiter hin nach undnach spitzig auslaufcnden Schwanz, der oben dieganze Länge herab mit einem gezahnelten Kamm be-setzet ist. Der Körper hingegen ist glatt, und dieZähen sind einander in der Länge ziemlich gleich.Mir wollen hier zur Ergänzung dasjenige mit an-führcn, was uns Seba von dieser Art berich-tet. Der Kopf ist mehr einem Schlangen als El-dechsenkopf ähnlich, klein, dünn, länqlichtrund,spitzig und mit einer tief hiittergchenden Maulspalte,die mit einem blauen Saum umgeben ist, verse-hen. Die Ohren haben gleichfalls einen dünnen Saum,die Augen sind sehr groß und glanzend. Die Zungeist, wie bey den Schlangen, gespalten. Der Hals istdicker als der Kopf. Der Körper, die Schenkelund Füße haben die gemeine Eydechsevgestalt. Al-le vierFüßesind mit fünf Fingern mit langen krummenNägeln versehen. Der Körper ist langlichtrund,dlcke und mit kleinen dunkelbraunen Schuppen be-setzt. Die Hüften, Füße und Finger sind safran,gelb gefleckt; der Schwanz ist, wie oben gesagt, dicke,die Lange herab mit einem gezackten Saum auf dessel-benNuckcn besetzt, und bey zwcyElen lang. DasFlcischF z wird
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