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Dritter Theil (1774) Von den Amphibien : nebst zwölf Kupfertafeln
Entstehung
Seite
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121. Geschlecht. Drachen. 7z

^ nimmt, Pas nicht von zuverläßigen Personen ist ge-sehen und untersucht worden, so sind alle Drachen der^ Alten auf einmal verschwunden.

Dennoch hat man im kleinen eine Art geflü-gelter Eidechsen entdeckt, die mit den eingebilde-ten Drachen einige Achnlichkeit haben, und diese Thic-re sind dann von dem Wirrer mit dem Geschlechts-namen I)no, Drache; holländisich, Oi aaic;lch,!q, französisch, praFon belegt; welches alles vonhem Griechischen Oracon genommen ist.

Die Gcschlcchtskennzeichcn sind also ein vierfüßi- Geschl.'lt ger Körper mit einem Schwänze, und abgesonderten Kenn;«»

Flügeln, die nämlich vor sich, gleich den Flößen der» Fische, aus dem Leibe Mpachsen sind, und nicht et»

G« wan nur in einer Verwachsung der Arme und Füße,vermittelst cin?r Haut, bestehen, dergleichen bcy dencl'en« Fledermäusen und fliegenden Eichhörnern statt hat.

MG Von dergleichen Drachen werden nun die zwcy fol-«/h gcnde Arten angegeben.

EG

rM r. Die Fliegende Eidechse. Oraco Vol^ns.

mW Das vornehmste Merkmal an dieser Art ist, - >imB daß die Flügel nicht an die Vördcrfüße angewachsenjiM ßnd, sondern von selbigen srey abstehcn. Die Ge- occhse.

W M llalt und Größe dieser Thicre kommt mit unfern ge- V olanr.

wohnlichen Eidechsen überein, und wenn sic ihre I.»rB 8 üigel zusammen gelegt haben, so kan man fast nicht "T- 4- 5»koßils iehcn, daß sie geflügelt sind.. Der Kopf, samtr» Körper, hat etwa die Länge eines Fingere, der^ iS' Schwanz hingegen ist wohl zweymal so lang als dero ia bey etlichen noch länger, wie aus der

^fldianischen 1'ad. I. 4 . zu sehen, denn diesel- Ostia-« ^ 'b dem Munde bis zur Schwanzspitze acht und diani

B einen halben Zoll lang, der Körper aber mit demFr Kopf nur zwey und einen halben Zoll. Die Breite ^

Es ist.