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120. Geschlecht. Frösche. 67
Fröschen erschrecklich geplagt war, so daß man esfür eine Wshlrhat ansahe, wenn die Storche undReiber solche nach der Überschwemmung des Nil-stroms aufrieben. Doch in America sowohl auf demfesten Lande, als den Inseln, sind sie desto häufiger,und nach Labars Bericht sollen sich daselbst scho-ne große Marmorirre finden, deren Körper alleineinen Schuh lang ist, und die Schenkel so fleilchicht,daß die Jager des Nachts mit Fackeln ordentlicheJagden auf sie anstellen, um sie zu braten; dennsie haben ein weiffeö, weiches, und sehr schmackhaf-tes Fleisch.
Daß die Frösche ein überaus zähes Leben haben,werden diejenige Liebhaber gewahr, denen sie öfteredienen müssen, um an ihnen den Kreißlauf des Blutszu zeigen. Man kann ihnen das Herz aus dem Lei-be hohlen, und doch schwimmen sie noch einigeStunden darnach. Ja das Herz allein bewegt sichnoch zwölf bis vierzehn Stunden hernach, nachdemcs schon ausgeschnitten war.
Die Begattung und Entwickelung hat eine voll-kommene Ähnlichkeit mit dem, was wir bcy Ko. z.und 4 . von den Kröten gesagt haben. Die aus denEyern gekommene geschwänzte Puppen werden grie-chisch OerinoL; larcinisch (l^rinuL; englisch1 Lei pole; französisch lewrä, und holländischVonckerpLchje genennet.
Man hat wahrgenommen, daß die Haut die-ser Amphibien nur durch einige Fasern an die Mus-keln befestiget ist, (so wie solches auch bey denKröten statt hat,) und gleichsam aus vier Beutelnbestehet, davon zwei) vorne und zwcy hinttn sind,und die von der einen Seite an die Haut selbstund von der andern Seite an den Muskeln kleben;doch in den Gelenken ist die Haut mehr befestigt.Die Zunge sitzt mit dem breiten Ende am Kinn feste,E r und
Fähes
Leben.
Enttvi-
kelung.
Anatom
Anmer-
kung.