Kopf.
z6 Dritte Cl. l Ord. Kriechende Amphib.
vier und einen halben Schuh; die Dicke auf vier«zehn Zoll , nnd daS Schild war zwei) Schuhbreit, und drey Schuh lang. Die Blätter hat»ten eine verschiedene doch mchrentheils fünfeckigteGestalt, und waren, wie das Thier selbst, grau»braun gefärbt. Wenn nun Ariianus versichert,daß die Schildkröten ihr Schild abwerfen, so müßtedieses wohl von den Blättern verstanden werden,denn da« Schild selbst ist nichts anders, als eineAusbreitung der Rippen, und das Rückgrad ist da»rinne verwachsen. Der vordere Rand des Schilderam Halse war in die Höhe zurückgebogen, so wieder Ritter seine Art, welche er in dieser ^io. unterdem Namen 8cLbra angiebt, beschrieben hat. Die-ser umgebogene Rand dient dem Thier den Halstn die Höhe zu richten, und auch eben dadurch,wenn es von ohngcfehr auf dem Rücken liegt, sichwieder umwelzen zu können. Die Haut des Hal-ses, der Füße und des Schwanzes saß unmittelbaran dem Rande der Oefnungen des Schildes feste,so daß das Thier unterhalb dem Schilde weitermit keiner bcsondern Ham gedccket ist, sondern die-se Gliedmassen gleichsam in soviel häutige Sackehcrausstrcckt.
Der Kopf war sieben Zoll lang und fünf breit,und hatte die Gestalt eines Schlangenkopfs. DieNasenlöcher stunden im Ende des Schnabels, aberman fand äußerlich keine Ohren, wohl aber zweyHöhlen in den Seitcnknochcn, die mit einer etwasdünnern, und einigermaßen eingebogenen Haut bc«decket waren. Als man die Haut daselbst wcgnahm,fand man auf jeder Seite eine Knochenhöhle, wieetwa die Augenhöhle bey Menschen beschaffen ist.Diese war mit einem dünnen knorpelichten Deckel,der vermittelst eines zarten Häutleinö allenthalbenan dem Rande des Knochens fest saß, zugeschlossea.
Zur