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schild-
kröte.
Lcabra
Ver-
schieden»
heit.
Z4 Dritte ClU.Ord. KrieckendeAmphib.
sig Tage, und die andere noch zwey und dreystgTage in diesem Zustande lebte. Er schnitte sodanneiner dritten das ganze Brustbein unten weg, wo»durch alles Athemhohlen auf einmal aufgehoben war,dem ohnerachtec aber lebte sie doch noch sieben Tage.Dieses zähe Leben bestärket also das Vermuthen, daßsie sehr alt werden müssen, wenn sie ihre natürlicheWarte, Pflege und Fütterung haben.
6. Die Landschildkröte. I'ettuöo 8c3kra.
Ob wir gleich diese Art eine Landschildkrötenennen, so gehöret sie doch zu der zweytcn Abtei-lung , nämlich zu den Schildkröten der süßen Was»ser, indem auch die Zähen mit einer Schwinunhautverwachsen sind; jedoch wird unsere Ben nnung umdcßwillen zu rechtfertigen seyn, weil sie würklich mehrauf dem Lande als im Wasser lebt^ ja sich sogar inder ^ Erde vergräbt. Indessen fuhrt sie bey dem
Ritter den Namen Leabra, oder höckerichre,weil die Blätter des Schildes in der Mitte einenHocket oder eine Erhöhung haben; das Schild über-haupt aber ist ziemlich flach. -
Der Rücken dieses Thiers gehet scharf oderkielformig zu, die Schale ist , zumal an der unternSeche, schwarz tpid weißbunt, das^ Brustbein istvorne abgcstutzt, und die Schwimmfüße haben scharfeNägel. Man findet diese Art, die an sich klein ist,in Ostindien, und besonders in Amboma, deßglei-chen in Earplma.
Vermutblich gehören hieher auch allerhandandere Landschildkröten, die man sowohl in West-indien als in Ostindien findet, und welche vonden verschiedenen Reisenden durchgängig so beschrie-ben werden, daß sie gleichsam,einen Schlangenkopfund Eydechsenfüße haben, und öfters an die zwch-
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