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Dritter Theil (1774) Von den Amphibien : nebst zwölf Kupfertafeln
Entstehung
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betrachtet. Da nun die Arten bald nach kleinen undnoch lange nicht ausgewachsenen Exemplarien bestim,mct sind/ so lassen wir cs dahin gcstcllct scyn, obhier nicht eine Irrung vergehen kann, da die Nä,gel überhaupt ein sehr wankelbares Merkmal zu scynscheinen. Inzwischen nimmt der Ritter noch zur Bcy,hülfe der Unterscheidung dieses wahr/ daß die Schaleeine eyförmige Gestalt habe und am Rande scharf ge,zackt sey, welche Zacken von den hervörtrcktendenVlätchen entstehen, die den ganzen Rande bedecken.

Nach den Beschreibungen ist es diejenige Art, Eigen«welche wegen ihres erhabenen Rückens und scharfen schäftenSchnabels, nicht leicht zu fangen ist, denn wennman sie auf den Rücken legt, welzct sie sich baldwieder Um, und bcist heftig. Ihr Fleisch hat einepurgierende Kraft, und dienet um deßwillen statt ei-ner Arzney, um verschiedene Krankheiten bannt zuheilen, und wer viel von ihrem Fleische issct, bekommteinen gefärbten Schweiß und Urin. Die Schaledieses Thiers hat in der Mitte fünf, mehrentheilsscchseckigte, und an den Seiten jedesmal vier, meh»rcntheils schief viercckigte Blätter, welche, vermit-telst des Feuers, von dem knochigtcn Schild abgezo-gen werden Jedes dieser Blätter wieget drcy, vierbis sieben Pfund, und das Pfund gilt in Hollandacht, neun bis zehn Gulden, je nachdem die Blat-ter groß und schön gefleckt sind, welche denn, wieoben schon gesagt ist, verarbeitet werden; unter al-len aber sind die Blätter von den ostindianischenKarctschildkröten rarer, schöner und theurer. Seit-dem man aber gelernet hat, das gemeine Hornfleckige wie Schildkrot zu färben,wird manches unterdiesem Namen verkauft. Die Eyer dieser Art sinddie schmackhaftesten.

Daß inzwischen die Blatter obige Größe undSchwchre haben können, ist leicht aus der Beschrci«vung derjenigen Schildkröte zu schließen, welche im

Lahr