to? ,19. Geschlecht. Schildkröten, ri
auch mitten in der See ganze Haufen SchildkrötenB üitz an, die aufdcn Rücken beysammen schwimmen, und inE fi ^ der größten Tagcöhitze auf der Oberfläche des Mee,res schlafen.
jci^sj. Vielleicht ist dieses die Ursache, daß zuweilen Schild,M > solche Schildkröten, wenn sie durch einen Sturm kroten!' überfallen und verschlagen werden, sich so gar bis in A^n,
, die enropaischenGewassern verirren, denn am r. Oe- HollanddÄi! tobcr des Jahrs ,707. wurde innerhalb Holland im 4.1707.Wykersre eine Schildkröte gefangen, welche sechsSchuh lang war, gegen fünfhundert Pfund wog,und sich von kleinen Fischen und Garnelen (einerÄ Art kleiner Sguillen oder Krebschen ) nährte. DerFischer, der sie fand, verkaufte sic sogleich vor zwölfd E Gulden, worauf sie öffentlich vor hundert und sechsMN M vierzig Gulden verauelionirct, und nachher» von«M ^l^>n Liebhaber für drenhundert Gulden erstandenMnM jourde. Allein sie starb schon im folgenden Decem«ber, vcrmuthlich, weil ihr das Clima zu kalt, undw/K sch die Nahrung nicht zuträglich war.
MfW Im Jahr 17^9. ficngen die Fischer an der An dernnttM franzöftsiDen Küste, an der Mündung der I.oire, fcak,z»<
,1, in dm etwa dreyzchn Meilen von Nantes, eine Schildkröte,
HuM die sich in ihre Netze verwickelt hatte, welche sieben A /-z.m üllad Schuh lang und drey breit war. Dieses Thier konn«indis te kaum von ihnen gebänd'get werden, denn cs wehr,te sich, schrye und bicß auf eine erstaunliche Art,bis sie es mit einem eisernen Hacken auf dem Kopf er,schlugen. Das Schild, welches nicht mit hartenKöret, sondern gleichsam nur mit einer dicken Haut,wie Ochsenleder, beleget, und durch Näken aneinan«der gcsetzet war, wurde in Dantes auf dem Fisch«
*"arkt zum Andenken aufgehangen, und war daselbst^ wenig Jahren noch zu sehen.
- . Vorzüglich aber ist diejenige merkwürdig, wel- DeyRo,che zm Jahr 17^4. vor^oclielle, m dem so gcnann- chelle.
^ Bz ren ^.1754.