4 Einleitung
Einlei, Was die allgemeinen Eigenschaften dermag. Amphibien betrift, so kommen sic in verschiedenenUmständen ziemlich mit einander überein. Dennerstlich ist ihr ausserliches Ansehen unter allen Thie,ren etwas unangenehm, ja zum Thell fürchterlichund schaudernd. Man kann schwerlich glauben,daß Vocurtheile oder Auferstehung allein die Ur,sachen seyn, warum fast die mehrcsten Menschenan diesen Thieren nicht denjenigen Reiz finden, densie an den Vögeln oder andern Thieren entdecken,ja warum sie vielmehr bey dem Anblick der Amphi.Testest, bien erschrecken; vermmhlich wolle der Schöpferdiesen Eckel wider solche Thicre darum in unslegen, daß wir behuthsam fi-yn, und ihnen nicht garzuvielzutrauen sollten, weil viele den Menschen schäd-lich sind. Gewiß ist es wenigstens, daß die meistenheßlich ausschen, eine garstige, unangenehme Far»Le Laben , und mit einem widerwärtigen und öftersstinkenden Geruch begleitet werden. Ihre Hautist kahl, schleimig und kalt, die Stimme heischer,das Gesicht hcimrückisch, der Gang oder die Bewe-gung trage, das Gerippe knörpelartig, das LebenGift. Zähe, der Aufenthalt in garstigen Oerrern, und eingroßer Theil unter ihnen hat ein starkes Gift beysich, oder ist sonst dem Menschen gefährlich; so daßcs nörhig ist, sie genau zu kennen, wenn man sich^ keinen Schaden zustehen will,wand- Etliche unter denselben verwandeln sich, ande,lmigcn, re legen nur ihre Haut ab, einige legen Eyer, an,und dere bringen ihre Jungen nackend zur Welt. Vcr,Der, schöne leben entweder nur im Master, oderaufftbicdcn-^ Erde, andere bringen ihre Zeit wechsclsweise in^ beydcn Elementen zu, wieder andere sind eine langeZeit allein in einem, und hernach wieder in einemandern Elemente. Manche sind aufferlich betraf»Net, verschiedene aber nicht. Auch ist das Athenuhohlen derselben unterschieden, denn bey einigen ge«
schienet