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Zweyter Theil (1773) Von den Vögeln : nebst 28 Kupfertafeln
Entstehung
Seite
632
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6z2ZweyteCl. vi. Ord. Sperlingartige.

Sie ist viel kleiner als unsere Schwalben , ja klebner als der Zaunkönig. Die Farbe ist oben schwarz,licht, unten weißlicht, und alle Ruderfedern habmweiße Spitzen.

z. Die Hausschwalbe, ttirunöo Urbics.

Haus-

Sie ist oben blaulichtschwarz, unten ganz' weiß, und die Ruderfedern haben keine Flecken.Sie nistet ausserhalb den Hausern, unter den Dach-rinnen. Weil e« oft geschiehst, daß ein Finke oderSperling sich in ihr altes Nest einquartierk, un-sre solches bcy ihrer Wiederkunft im Merz schon be-setzt finden, so rufen sie andere Schwalben herbey,die eiligst helfen, Letten und Leimen herbey zu brin-gen , um den crtapten Vogel in dieses Nest cinzu»kerkern, da andere inzwischen diesen ihren Feind solange bewachen, und im Neste halten, bis sic dieOefnung ganz zugcmacht haben, wornach sie da-von fliegen. Die Franzosen nennen diese Schwal-be Äarünet, und die Engcllander Martin,die Holländer aber Loeren Lvvaluw.

4. 4. Die Uferschwalbe. »iruluZo kiparia.

Ovaria Sie wird auch Wasserschwalbe und Strand-schwalbe genennet, denn sie wohnet in den Sand-hügeln und Dünen an den Gestaden des Meeres,oder andern Gewässern, und macht sich daselbst,statt des Nestes, krumme Höhlungen , worinnensie nistet. Sie ist oben aschgrau, und an derKehle, wie auch am Bauche weiß; die Füße sindhinten mit einem wollichtcn Wesen bls an die Zä-hen besetzt. Sie ist kleiner als die Hausschwalbe.

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