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Zweyter Theil (1773) Von den Vögeln : nebst 28 Kupfertafeln
Entstehung
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i i 6 . Geschlecht. Meisen.

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jeher beybchalten und von neuern Schrift, Denen,stellen, gebraucht, beyde aber den Vögeln diesesGeschlechts, wegen ihres kleinen und weichen Kör,pers, gegeben worden. Sie find den Gärten nichtschädlich, indem sie die Raupen, und besonders dieEycr der Ringelraupe fleißig wegfangen. IhreArt ist, wie der Halbspechte oder Baumläufer, dieBäume hinanzuklettern und nach Jnsecten zu hacken.

Wann eine Meise anfängt zu schreyen, so eilen dieübrigen aus der Nachbarschaft alle herbey, um ausNeugierzu sehen, was giebt? Wodurch vermit,telst eines Klobens oft zu Hunderten gefangen wer,den. Sie heißen griechisch ^i§1tftulc>8 oder IZi-tkLlo§;iralianistch karruür; französisch Nelan»xe; englisch litmoule, denn sie schlupfen wie dieMäuse in die Löcher der Bäume; HolländischGleesen.

Der Schnabel ist ganz ohne Kerben, und an Aeschl.der Wurzel mit borstenartigen Härchen gedeckt. Die Anniri-Zunge ist abgestutzt, und gehet am Ende in bürsten,artigen Fasern aus. Es sind folgende vierzehn Ar,ten vorhanden. °

Die zweyfärbige Meise, karus

Licolor. AUe.

Farben sind an diesem Vogel die vor, Lieolor»ehmsten, nämlich schwarz und roth; denn die Keh,licke ^ ^r Vauch und die Brust sind röth.

Schläfe und die GegendLmne II. Eberl. Mx